Aktualisiert 11.01.2020 23:08

National LeagueSCB bleibt über dem Strich, Zug wieder Leader

Bern bezwingt den bisherigen Leader Servette, Zug erobert deshalb die Tabellenführung zurück.

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Bleibt über dem Strich: Der SC Bern nähert sich den Playoffs.

Bleibt über dem Strich: Der SC Bern nähert sich den Playoffs.

Keystone/Peter Schneider
Dank dem Sieg zuhause gegen den vorherigen Leader Servette verteidigen die Berner den Vorsprung auf Verfolger Fribourg.

Dank dem Sieg zuhause gegen den vorherigen Leader Servette verteidigen die Berner den Vorsprung auf Verfolger Fribourg.

Keystone/Peter Schneider
Finden zum Siegen zurück: Die Davoser bezwingen Lugano.

Finden zum Siegen zurück: Die Davoser bezwingen Lugano.

Keystone/Jürgen Staiger

Am Vortag hatten die Akteure von Servette und Bern beim 2:1 der Gastgeber sehr kontrolliert agiert. 24 Stunden später waren in Bern viel mehr Emotionen im Spiel. Der SCB begann stark und ging durch Gregory Sciaroni früh in Führung. Obwohl: Henrik Tömmernes lenkte die Scheibe unglücklich ins eigene Tor. Dafür war den Genfern das Glück im zweiten Drittel hold, als Tim Bozon den Puck irgendwie mit dem Körper über die Linie beförderte und so auf 2:3 verkürzte. Zuvor hatten Jan Mursak und im Powerplay Ramon Untersander für den SCB getroffen.

Bern bot in der Offensive mehr als zuletzt, doch Servette zeigte, weshalb er zum Duell mit dem Meister als Leader anreiste. Die Genfer sorgten für viel Verkehr vor Tomi Karhunen und daher immer wieder für gefährliche Situationen. So war der Ausgleich jederzeit eine realistische Möglichkeit. In der vorletzten Minute ersetzte Servette-Trainer Patrick Emond Goalie Gauthier Descloux durch einen sechsten Feldspieler. Und kurz darauf wurde Tristan Scherwey auf die Strafbank geschickt. Doch das 3:3 fiel nicht mehr, die Genfer verloren nach sieben Siegen in Serie erstmals wieder. (ädu)

Deutlicher HCD-Sieg gegen Lugano

Der HC Davos bleibt im Januar erfolgreich, punktet auch im fünften Spiel, kommt gegen Lugano beim 5:1 zum vierten Sieg. Während die Bündner sich in der Spitzengruppe behaupten, ist es für die Tessiner ein weiterer Rückschlag im Strichkampf. 20 Minuten lang ist es ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten, danach agiert der HCD effizienter und nützt gegnerische Fehler besser aus. 3:1 führen die Bündner nach zwei Dritteln. In den letzten 20 Minuten verwaltet Davos den Vorsprung problemlos, schraubt das Skore gar noch höher, während Lugano enttäuscht. (kk)

Mottet sorgt für Freiburger Wende

Lausannes Serie von vier Siegen in Serie und drei Erfolgen auf fremdem Eis sind gerissen. In Freiburg unterlag das Team von Ville Peltonen gegen Gottéron 1:3. Den Führungstreffer für Lausanne hatte Yannick Herren erzielt, der Ende Saison mit einem Dreijahresvertrag zu Gottéron wechselt. Für die Wende zugunsten der dezimierten Freiburger war im Mitteldrittel Killian Mottet innert sechs Minuten mit seinen Saisontreffern Nummer 13 und 14 verantwortlich. Zwei Sekunden vor Spielende sicherte dann Andrej Bykow der Mannschaft von Christian Dubé mit einem «empty netter» drei enorm wichtige Punkte im Kampf um den Anschluss an die Trennlinie. (mke)

Die Lakers bleiben dran

Vom Spiel der letzten Chance zu reden ist verfrüht, für die Lakers ist die Doppelrunde gegen Ambri aber wegweisend im Kampf um einen Playoff-Platz. Der 5:2-Sieg, der erst dritte Erfolg im 17. Auswärtsspiel, ist darum wichtig. Der Tabellenletzte spielt ein gutes Startdrittel, ist vor den Toren präsenter und führt darum trotz 8:17 Schüssen verdient 2:0 – die Tessiner lassen bei den Gegentoren die Konsequenz im eigenen Slot vermissen, auch im Mitteldrittel: Nach 40 Minuten führen die Lakers 3:2. Im Schlussdrittel kommt von den Tessinern zu wenig, die Lakers bauen den Vorsprung gar aus. (kk)

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