Aktualisiert 07.10.2006 22:59

SCB-Gamache mit acht Assists - ZSC im Elend

Der SC Bern ist dank einem 9:4-Kantersieg gegen Kloten neuer NLA-Leader - überragend dabei der SCB-Kanadier Simon Gamache mit nicht weniger als acht (!) Assists. Ungemütlich wirds für die ZSC Lions: 0:2-Heimpleite gegen die SCL Tigers. Die weiteren Resultate: Rapperswil - Davos 1:3, Lugano - Fribourg 5:4, Ambri - Basel 6:3, Zug - Genf 6:5 nach Verlängerung.

Ambri-Piotta hält mit dem 6:3-Sieg gegen Basel den Anschluss an das Mittelfeld der Liga. Einmal mehr waren PostFinance-Topskorer Jean-Guy Trudel (2 Tore/2 Assists) und Hnat Domenichelli (0/3) die spielbestimmenden Akteure der Tessiner. Ambri legte einen Blitzstart hin und lag nach 194 Sekunden bereits 2:0 in Führung. Basel konnte bis zur 15. Minute zwar noch einmal ausgleichen, auf die zweite Doublette Ambris kurz nach der ersten Pause vermochten sie dann aber nicht mehr zu reagieren. Basel kassierte die fünfte Niederlage in Serie und ist damit wieder Tabellenletzter. Gegen Ambri konnte das Team von Trainer Kent Ruhnke von acht Begegenungen erst einmal gewinnen (5:3 im letzten Dezember).

Gamaches Show bei SCB-Gala

Einen Tag nach dem historischen 7:0-Sieg im Derby gegen die SCL Tigers fertigte der SC Bern auch die Kloten Flyers ab und grüsst nun als Leader in der NLA. Beim 9:4-Sieg im Spitzenkampf war der kanadische Neuzuzug Simon Gamache mit acht Assists der überragende Spieler.

Die 16 789 Zuschauer in der erstmals in dieser Saison ausverkauften BernArena waren begeistert. Bei Spielmitte und dem 7:2 in Unterzahl durch Dominic Meier spendeten sie ihrem Team (erstmals) eine minutenlange «Standing Ovation». Das blamable Viertelfinal-Out im letzten Frühling gegen den selben Gegner war in diesem Moment vergessen.

Acht Assists in einem NLA-Spiel hat seit Einführung der Playoffs erst ein Spieler erzielt: Fribourgs Jean-François Sauve in der Saison 1986/1987 beim 14:5 gegen Ambri. Nebst Gamache brillierten bei Berns viertem Sieg in Folge auch PostFinance-Topskorer Sébastien Bordeleau mit fünf Skorerpunkten (2 Tore/3 Assists) und Christian Dubé mit drei Treffern.

Kloten, dass zuletzt viermal als Sieger vom Eis gegangen war, hatte den Bernern nichts entgegenzusetzen. Auch im Powerplay, bisher eine Klotener Spezialität in dieser Saison, wollte dem Team im Gegensatz zu Bern (vier Treffer in Überzahl) von Anders Eldebrink nur wenig gelingen. Erst als die Partie längst entschieden war, konnte Kloten noch etwas Resultatkosmetik betreiben. Seit mittlerweile neun Qualifikations-Spielen konnten die Zürcher in Bern nun nicht mehr gewinnen.

Hentunen mit drei Punkten

Das 5:4 gegen Fribourg-Gottéron und damit der vierte Sieg in den letzten fünf Partien war für die Tessiner verdient, obwohl sie unkonstant spielten. Der frühere Freiburger Jukka Hentunen mit drei Punkten und Rickard Wallin mit zwei Toren taten sich besonders hervor. Nach dem frühen 1:0 durch Andy Näser, der sein 500. NLA-Spiel für Lugano bestritt, konterten die Gäste durch Jozef Balej (13.) und Veteran Gil Montandon (22.). Zwischen der 33. und 38. Minute wendeten dann Jukka Hentunen, Rickard Wallin und Sébastien Reuille das Blatt mit drei Treffern innert 314 Sekunden.

Allerdings steckte Fribourg, dessen Efforts zuletzt mit vier Niederlagen in Verlängerung oder Penaltyschiessen schlecht belohnt worden waren, nicht auf und kam innert 40 Sekunden durch Thibaut Monnet und Kristian Redlihs (49.) zum Ausgleich. Weitere 40 Sekunden später erzielte Rickard Wallin Luganos Siegestreffer.

Erste Heimniederlage für die Lakers

Der HC Davos fügte den Rapperswil-Jona Lakers beim 3:1 im vierten Spiel in der neuen Heimarena die erste Niederlage zu. Es war der dritte Sieg in Serie für die immer besser in Fahrt kommenden Bündner.

Davos agierte vor 6100 Zuschauern im zum zweiten Mal in dieser Saison ausverkauften Lido cleverer, insbesondere im Powerplay. In der 27. Minute nützte Michel Riesen die erste «richtige» Überzahlsituation zum 1:1; er brauchte nach einem Querpass durch den Torraum von Reto von Arx nur noch einzuschieben. Riesens Knopf scheint sich gelöst zu haben - nach fünf torlosen Spielen traf er nun in der dritten Partie hintereinander und ist nun bei vier Saisontoren angelangt. Nur 2:18 Minuten später erzielte der tschechische «Bösewicht» Vaclav Varada in doppelter Überzahl das Game-Winning-Goal zum 2:1; das Tor fiel nach dem gleichen Muster wie beim 1:1. Das 3:1 schoss der ehemalige Rapperswiler Loïc Burkhalter (45.). Während die Lakers in den letzten Partien trotz dreier Siege in Serie oftmals nicht hatten überzeugen können, boten sie diesmal vor allem in den ersten zwei Dritteln spielerisch eine starke Leistung. Die Gastgeber zeigten schöne Kombinationen, es fehlte jedoch die Effizienz. Sie wollten die Scheibe oftmals ins Tor reintragen. Insbesondere die Ausländer Marius Czerkawski und Mikko Eloranta sündigten im Abschluss, wobei HCD-Goalie Jonas Hiller auch einen Glanztag erwischte. Der kanadische Topskorer Stacy Roest war für einmal blass und realisierte erstmals in dieser Saison keinen Skorerpunkt. Dadurch blieb das 1:0 in der 18. Minute im Powerplay durch den finnischen Verteidiger Tom Koivisto, der nach einer Verletzung das erste Meisterschaftsspiel im Dress der Lakers bestritt, das einzige Zählbare für die St. Galler. Rapperswil-Jona hätte insbesondere im ersten Drittel die Partie in die gewünschten Bahnen lenken können, als die Gäste gleich sechs Zweiminuten-Strafen (gegenüber einer) kassierten. Defensiv leistete sich das Heimteam einmal mehr krasse Aussetzer - unter anderen Koivisto. Diese wurden allerdings nicht bestraft.

ZSC weiter in der Krise

Einen Tag nach dem ersten Auswärtserfolg der Saison missriet dem ZSC der Auftritt im Hallenstadion ausgerechnet gegen die zu Mitkonkurrenten gewordenen SCL Tigers. Die Langnauer siegten dank Treffern von Jinman und Fast 2:0. Unmittelbar nach Lee Jinmans Führungstor nach 37 Minuten hatten die Lions sechs Minuten Überzahl, drei davon gar mit doppeltem numerischen Vorteil. Die Zürcher brachten jedoch kaum ernsthafte Gefahr vor Matthias Schoder. Die grösste Chance zum Ausgleich hatte Dale McTavish, doch scheiterte auch er alleine vor Schoder - selbst der Topskorer scheint von der aktuellen Formbaisse angesteckt. In der Schlussphase riskierten die Lions wie schon am vergangenen Mittwoch gegen Zug alles und ernteten das gleiche Resultat. Kaum hatte Ari Sulander einem sechsten Feldspieler (Adrian Wichser) Platz gemacht, lancierten die Langnauer über Tommi Miettinen und Brad Fast den entscheidenden Konter.

Der Sieg Langnaus war indes nicht unverdient. Die Gäste hatte durch ihren Captain Michael Liniger die erste grosse Chance des Spiels. Und die Emmentaler, die im Derby am Vortag vor eigenem Anhang emotionslos gewirkt hatten, waren engagierter auf dem Eisfeld - insbesondere in der langen Phase in Unterzahl rund um die zweite Drittelspause. Derweil liess der ZSC mit wenigen Ausnahmen eine vehemente Reaktion vermissen; die (wenigen) Fans quittierten den Auftritt, der in der neunten Saisonniederlage gipfelte, mit lauten Pfiffen und Schmährufen.

Wie sehr die Crew im Hallenstadion zuweilen die Übersicht (und die Nerven?) verlor, offenbarte sich zu Beginn des Schlussabschnitts. Trainer Harold Kreis forderte wild gestikulierend einen weiteren Ausschluss gegen Langnau, weil nach 2:01 doppelter Überzahl der erste der drei auf der Strafbank sitzendenen Langnauer aufs Eis zurückgekehrt war. Sein 66-jähriger Assistent Dave Chambers hüpfte noch lange später aufgebracht auf der Spielerbank umher. Für Schoder war es die erfolgreiche Rückkehr ins Hallenstadion, nachdem er vor zwei Jahren hinter Ari Sulander keine Aussichten auf viel Eiszeit hatte. Der heute 24-jährige Keeper wechselte nach Langnau, wo er als Nummer 2 in die Saison gestartet war. Weil sich jedoch Reto Schürch am Vortag im Derby gegen Bern an den Adduktoren verletzte, kam Schoder ausgerechnet gegen den ZSC zu seiner Saisonpremiere.

Wieder Achterbahn der Gefühle für EVZ-Fans

Die Zuger fuhren erneut Achterbahn mit den Gefühlen ihrer Fans. Nachdem sie am Vorabend in Kloten ein 1:5 aufgeholt hatten, um im Penaltyschiessen zu verlieren, verspielten sie diesmal einen 4:0-Vorsprung, siegten aber 6:5 nach Verlängerung. Das goldene Tor erzielte Björn Christen nach 77 Sekunden der Verlängerung.

Zweimal Paul Di Pietro, Oleg Petrow und Duri Camichel sorgten bis zur 30. Minute für den vermeintlich sicheren Vorsprung für die Zentralschweizer, die gegenüber dem letzten (blamablen) Heimauftritt gegen Langnau phasenweise nicht wiederzuerkennen waren. Richtig gefestigt ist aber das Ensemble von sean Simpson noch nicht: Serge Aubin, Laurent Meunier und Yorick Treille verkürzten zwischen der 40. und 47. Minute bis auf 3:4.

Corsin Casutts 5:3 (134 Sekunden vor Spielende) bedeutete aber noch nicht die Siegsicherung sondern leitete einen Epilog ein, auf den die Zuger gerne verzichtet hätten. Trainerfuchs Chris McSorley liess den Stock von Kamil Piros nachmessen, bekam recht und während der daraus resultierenden Starfe gelang Goran Bezina der Anschlusstreffer. 13 Sekunden vor Schluss erzielte Serge Aubin den Ausgleich und sicherte Servette damit einen Punkt. Noch vor Wochenfrist am Boden, ist der Patient EVZ trotz zweier «Herzinfarkt-Spiele» auf dem Weg der Besserung. Aus den drei Spielen dieser Woche resultierten sechs Punkte.

Eishockey, NLA. Am Samstag:

Ambri-Piotta - Basel 6:3 (2:2, 3:0, 1:1)

Valascia. - 3903 Zuschauer. - SR Mandioni, Mauron/Rebillard.

Tore: 2. Demuth (Toms, Somervuori) 1:0. 4. Trudel (Domenichelli, Pont/Ausschluss Bundi) 2:0. 8. Astley (Bright, Heins/Ausschluss Mattioli) 2:1. 15. Nüssli (Voegele, Chatelain) 2:2. 21. (20:47) Trudel (Hedin, Domenichelli/Ausschluss Bright) 3:2. 24. Cereda (Imperatori, Baldi) 4:2. 29. Pont (Domenichelli, Trudel) 5:2. 47. Landry (Anger, Voisard/Ausschlüsse Imperatori, Dubois) 5:3. 55. Höhener (Trudel, Domenichelli/Ausschluss Bundi) 6:3.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegem Ambri-Piotta, 9mal 2 Minuten gegen Basel.

PostFinance-Topskorer: Trudel; Nüssli.

Ambri-Piotta: Bäumle; Höhener, Hedin; Du Bois, Tallarini; Mattioli, Celio; Schumacher; Domenichelli, Pont, Trudel; Somervuori, Toms, Demuth; Imperatori, Cereda, Baldi; Bianchi, Siritsa, Kostovic.

Basel: Manzato; Heins, Astley; Plavsic, Voisard; Bundi, Wüthrich; Gerber; Tarvainen, Landry, Della Rossa; Anger, Bright, Fuchs; Voegele, Chatelain, Nüssli; Camenzind, Tschuor, Schnyder; Walker.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Gianini (verletzt); Basel ohne Collenberg (verletzt).

Bern - Kloten Flyers 9:4 (3:1, 4:1, 2:2)

BernArena. - 16 789 Zuschauer (ausverkauft). - SR Prugger, Arm/Küng.

Tore: 7. Dubé (Jobin, Reichert/Ausschluss Bühler) 1:0. 11. (10:53) Bordeleau (Gamache/Ausschluss Brimanis) 2:0. 12. (11:26) Bühler 2:1. 13. (12:19) Dubé (Söderholm) 3:1. 24. (23:06) Bordeleau (Jobin, Gamache/Ausschluss Brimanis) 4:1. 25. (24:10) Bühler (Lemm, Guignard) 4:2. 26. (25:54) Reichert (Dubé, Bordeleau/Ausschluss Jenni) 5:2. 29. (28:01) Thomas Ziegler (Gamache, Bordeleau) 6:2. 30. (29:50) Dominic Meier (Bordeleau, Reichert/Ausschluss Söderholm!) 7:2. 45. Pittis (Brunner, Rintanen) 7:3. 52. Bärtschi (Dubé, Gamache) 8:3. 55. Dominic Meier (Gamache, Kobach/Ausschlüsse Dubé; Jenni) 9:3. 57. Rintanen (Pittis/Ausschlüsse Dubé, Bergkund; Jenni) 9:4.

Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Bern, 8mal 2 Minuten plus 2mal 10 Minuten (Brimanis, Jenni) gegen Kloten Flyers.

PostFinance-Topskorer: Bordeleau; Rintanen.

Bern: Bührer; Gerber, Furrer; Jobin, Söderholm; Dominic Meier, Kobach; Rolf Ziegler; Thomas Ziegler, Bordeleau, Reichert; Bärtschi, Dubé, Gamache; Rüthemann, Rötheli, Berglund; Camichel, Raffainer.

Kloten Flyers: Rüeger; Von Gunten, Hamr; Brimanis, Klöti; Guignard, Schulthess; Stephan; Brunner, Pittis, Rintanen; Ehrensperger, Herperger, Lindemann; Jenni, Bühler, Lemm; Wick, Kellenberger, Stancescu.

Bemerkungen: Bern ohne Lapointe, Steinegger und Daniel Meier (alle verletzt); Kloten ohne Hofer (rekonvaleszent) und Rothen (verletzt). Rötheli für 900. NL-Spiel vom Freitag geehrt. 29. (28:01) Timeout Kloten.

Lugano - Fribourg-Gottéron 5:4 (1:1, 3:1, 1:2)

Resega. - 3569 Zuschauer. - SR Kunz, Schmid/Wehrli.

Tore: 2. Näser (Sannitz, Gardner) 1:0. 13. Balej (Holden, Monnet) 1:1. 22. Montandon (Plüss) 1:2. 33. Hentunen (Jeannin/Ausschluss Berger) 2:2. 36. Wallin (Hentunen, Julien Vauclair) 3:2. 38. Reuille (Romy) 4:2. 49. (48:18) Monnet (Plüss, Sarno) 4:3. 49. (48:56) Redlihs ( Bykow, Monnet) 4:4. 50. (49:36) Wallin (Hentunen) 5:4.

Strafen: 4mal 2 plus 10 Minuten (Hentunen) gegen Lugano, 5mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron.

PostFinance-Topskorer: Hentunen; Sarno.

Lugano: Züger; Hänni, Tärnström; Julien Vauclair, Strudwick; Snell, Cantoni; Hentunen, Wallin, Jeannin; Näser, Gardner, Sannitz; Reuille, Romy, Wilson; Tristan Vauclair, Wirz, Balerna.

Fribourg-Gottéron: Munro; NGoy, Redlihs; Berger, Birbaum; Haldimann, Marquis; Balej, Holden, Monnet; Zenhäusern, Sarno, Bastl; Neuenschwander, Montandon, Plüss; Lauper, Bykow, Miéville.

Bemerkungen: Lugano ohne Chiesa, Hirschi, Conne und Liimatainen, Fribourg ohne Studer, Sprunger, Botter, Geoffrey Vauclair (alle verletzt) und Reist (gesperrt). 500. NLA-Spiel für Näser bei Lugano. Pfostenschüsse: 25. und 40. Romy, 54. Näser, 55. Wallin. Fribourg ab 59:32 ohne Goalie.

SCRJ Lakers - HC Davos 1:3 (1:0, 0:2, 0:1)

Lido. - 6100 Zuschauer (ausverkauft). - SR Eichmann, Simmen/Sommer.

Tore: 18. Koivisto (Murray, Nordgren/Ausschluss Gianola) 1:0. 24. Riesen (Reto von Arx, Daigle/Ausschluss Murray) 1:1. 27. Varada (Ambühl, Chawanow/Ausschlüsse Kamber, Bayer) 1:2. 45. Burkhalter (Marha, Ambühl) 1:3.

Strafen: 6mal 2 plus 5 Minuten (Bayer) plus Spieldauer (Bayer) gegen Rapperswil-Jona, 14mal 2 plus 10 Minuten (Gianola) gegen Davos.

PostFinance-Topskorer: Roest; Daigle.

Rapperswil-Jona Lakers: Streit; Koivisto, Guyaz; Geyer, Bayer; Fischer, Gmür; Schefer, Berger; Nordgren, Roest, Murray; Czerkawski, Kamber, Eloranta; Micheli, Bütler, Schrepfer; Bärtschi, Morger, Walser.

Davos: Hiller; Gianola, Crameri; Blatter, Chawanow; Winkler, Randegger; Furrer, Müller; Riesen, Reto von Arx, Daigle; Varada, Marha, Burkhalter; Leblanc, Rizzi, Ambühl; Guggisberg, Nittel, Baumann.

Bemerkungen: Davos ohne Jan von Arx (gesperrt). 49. Lattenschuss Eloranta. 57:24 Time-Out Rapperswil-Jona.

ZSC Lions - SCL Tigers 0:2 (0:0, 0:1, 0:1)

Hallenstadion. - 6025 Zuschauer. - SR Stalder, Abegglen/Wirth.

Tore: 38. Jinman 0:1. 60. (59:40) Fast (Miettinen) 0:2 (ins leere Tor).

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen den ZSC, 11mal 2 Minuten gegen Langnau.

PostFinance-Topskorer: McTavish; Liniger.

ZSC Lions: Sulander; Stoffel, Suchy; Forster, Blindenbacher; Kout, Seger; Leeger; McTavish, Pavlikovsky, Wichser; Bieber, Petrovicky, Paterlini; Lukas Grauwiler, Alston, Lachmatow; Lindemann, Zeiter, Roland Gerber.

SCL Tigers: Schoder; Stettler, Leuenberger; Lüthi, Fast; Ramholt, Christian Moser; Aegerter, Blum; Tuomainen, Sutter, Högardh; Jinman, Siren, Miettinen; Neff, Liniger, Joggi; Stephan Moser, Adrian Gerber, Debrunner.

Bemerkungen: ZSC ohne Steiner und Helfenstein, Langnau ohne Rizzello, Schürch (alle verletzt) und Marcel Moser (überzählig).- Timeout: ZSC (59:07). ZSC von 59:18 bis 59:40 und ab 59:45 ohne Goalie.

EV Zug - Genf-Servette 6:5 n. Verl. (2:0, 2:1, 1:4, 1:0)

Herti. - 3054 Zuschauer. - SR Kurmann, Kehrli/Lombardi.

Tore: 3. Di Pietro (Camichel) 1:0. 14. Camichel (Back, Sutter/Ausschluss Meunier) 2:0. 28. Di Pietro (Kress) 3:0. 30. Petrow (Maneluk, Piros/Ausschluss Law) 4:0. 40. (39:40) Aubin (Wright, Bezina/Ausschluss Casutt) 4:1. 41. (40:36) Meunier (Fedulow) 4:2. 47. Treille (Fedulow, Bezina/Ausschluss Steinmann) 4:3. 58. Casutt (Meier) 5:3. 59. Bezina (Ausschluss Piros; Strafe gegen Zug angezeigt) 5:4. 60. (59:47) Aubin (Bezina/Ausschluss Piros, Servette mit sechs Feldspielern) 5:5. 62. (61:17) Christen (Di Pietro, Richter) 6:5.

Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Zug, 7mal 2 plus 10 Minuten (Breitbach) gegen Genf-Servette.

PostFinance-Topskorer: Di Pietro; Law.

Zug: Weibel; Richter, Back; Diaz, Sutter; Kress, Fazio; Maurer, Ott; Petrow, Di Pietro, Camichel; Christen, Piros, Maneluk; Meier, Schnyder, Casutt; Fischer, Steinmann, Bürgler.

Genf-Servette: Mona (30. Tobler); Mercier, Bezina; Gobbi, Keller; Rytz, Breitbach; Schilt; Fedulow, Meunier, Treille; Cadieux, Trachsler, Déruns; Law, Aubin, Wright; Augsburger, Savary, Knöpfli.

Bemerkungen: Zug ohne Hallberg, Oppliger und Duca, Genf-Servette ohne Horak, Grosek und Rivera (alle verletzt). Timeout: 47. Zug. 60. Genf-Servette. Servette zwischen 59:26 und 59:47 ohne Goalie. (si)

Fakten zur Runde:

Näser: Andy Näser beging sein 500. NLA-Spiel für Lugano würdig. Der Bündner erzielte das 1:0 und hat damit für den HCL total 147 Punkte (79 Tore/68 Assists) auf dem Konto. In dieser Saison ist der eigentliche Defensivstürmer zweitbester Lugano-Skorer

Spektakel I: Berns Kanadier Simon Gamache untermauerte auch statistisch, das Potenzial zum NLA-Superstar zu haben. Beim 9:4 gegen Kloten gelangen ihm acht Assists, dies hatte vor ihm erst Fribourgs Jean-François Sauvé in der Saison 1986/87 (14:5 gegen Ambri-Piotta) geschafft.

Spektakel II: Zuschauer, die Tickets für die Spiele Klotens kaufen, brauchen ihr Kommen in dieser Saison nicht zu bereuen. In vier der ersten sieben Partien gelang dem Team von Anders Eldebrink mit mindestens sieben Plustoren ein veritabler Höhenflug, gegen Bern folgte nun mit neun Minustoren ein veritabler Absturz.

Spektakel III: Nach einem äusserst schwachen Saisonstart deutlich verbessert, ist der EV Zug noch kein Muster an Konstanz. Innert 24 Stunden erlebten die Fans die gesamte Bandbreite der Emotionen in intensivster Form: Gegen Kloten holte Zug ein 1:5 und 4:6 auf, um noch im Penaltyschiessen zu verlieren. Gegen Servette verspielten die Zuger eine 4:0- und 5:3-Führung, behielten aber das bessere Ende in der Verlängerung für sich.

Revanche: Besonders süss war das 2:0 für Langnau bei den ZSC Lions für zwei Spieler, die in der Grossstadt nicht glücklich geworden waren. Goalie Matthias Schoder feierte bei seiner Saisonpremiere einen Shutout, er hatte vor zwei Jahren den «Z» verlassen, weil er hinter Ari Sulander kaum Eiszeit erhielt. Und Trainer Christian Weber wurde während der letzten Saison zu den GCK Lions wegbefördert. Weber ist gegangen, die Erfolglosigkeit geblieben.

NLA. Skorerliste: 1. Kimmo Rintanen (Kloten) 8 Spiele/20 Punkte (7 Tore). 2. Stacy Roest (Rapperswil) 9/17 (5). 3. Domenico Pittis (Kloten) 8/15 (8). 4. Simon Gamache (Bern) und Radek Hamr (Kloten) 8/14 (2). 6. Sébastien Bordeleau (Bern) 7/13 (4). 7. Jukka Hentunen (Lugano) 8/12 (8). 8. Paul Di Pietro (Zug) 9/12 (6). 9. Jean-Guy Trudel (Ambri) 8/12 (6). 10. Serge Aubin (Servette) 9/11 (6).

NLA. Die nächsten Spiele: Dienstag, 10. Oktober. 13. Runde: Basel - Davos (19.45 Uhr). - Freitag, 13. Oktober. 9. Runde: Ambri-Piotta - Davos (19.45 Uhr). Bern - Basel (19.45). Lugano - Kloten (19.45). Rapperswil-Jona - Langnau (19.45). Zug - Fribourg (19.45). - Samstag, 14. Oktober. 10. Runde: Basel - ZSC Lions (19.45 Uhr). Davos - Zug (19.45). Fribourg - Bern (19.45). Servette Genf - Lugano (19.45). Kloten - Rapperswil-Jona (19.45). Langnau - Ambri-Piotta (19.45).

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