Aktualisiert 29.06.2016 18:49

Hilfe von der CommunitySCB-Notruf bringt Janis' (2) Lieblings-Teddy zurück

Happy End dank Social Media: Der SC Bern setzte sich dafür ein, dass ein trauriger zweijähriger Seeländer seinen verlorenen Teddy zurückerhielt und nun wieder lachen kann.

von
cho

Der Besuch im Basler Zoo endete für Janis und seine Eltern im Debakel: Der zweijährige Bub aus dem Seeland verlor während dem Ausflug Anfang Juni seinen über alles geliebten SCB-Bäri. «Seit der Geburt ist es sein absolutes Lieblingsstofftier. Ohne den Teddy geht nichts», so der Vater zu 20 Minuten. Die ersten zwei Tage nach dem Verschwinden habe der Kleine nur geweint, nicht einmal ein Ersatz-Teddy konnte ihn trösten.

Um seinen Sohnemann wieder zum Strahlen zu bringen, suchte der Vater verzweifelt nach einem identischen Bären. Das Problem: Das Souvenir stammt aus dem Jahr 1999 und wird heute nicht mehr verkauft. Die Familie habe das gesamte Netz abgeklappert. Das ganze Dorf und sogar die Gemeindepräsidentin hätten bei der Suche geholfen: «Alle hier wissen, dass der Bär für Janis die Welt bedeutet.» Der Erfolg blieb jedoch aus. In seiner Verzweiflung wandte sich der Familienvater nach mehreren Tagen an den SCB – dieser bot Hand und veröffentlicht einen Teddybär-Notruf auf Facebook und Twitter.

Ein Zwilling aus dem Glarus

Danke den 15'000 Followern auf Twitter und 53'000 Freunden auf Facebook verbreitet sich der digitale Hilferuf des Schlittschuhclubs innert Minuten im ganzen Land. Auch Martina Baur aus dem Kanton Glarus las den Post: «Als ich den Aufruf las, blickte ich zu unserem SCB-Teddy im Wohnzimmer und musste nicht zwei Mal überlegen.»

Nur wenige Tage später machten sich die leidenschaftliche SCB-Anhängerin und ihr Sohn (12) im Auto auf den Weg nach Bern: «Mein Sohn Sven wollte den Bären persönlich übergeben – auch er ist mit ihm aufgewachsen.»

In der PostFinance-Arena kam es zum grossen Wiedersehen. Baur: «Janis hat den Plüschbären zuerst skeptisch gemustert. Dann haben seine Augen zu strahlen begonnen.» Und Janis' Vater Thomas sagt: «Ich hatte zu Beginn Angst, dass er ihn wegen des fremden Geruchs nicht annehmen wird.» Doch Janis war sich sicher, seinen SCB-Bäri nach drei Wochen wieder zu haben: «Er lässt den Bären gar nicht mehr los.» Im Moment sei er noch etwas übervorsichtig und nehme den Teddy nicht einmal mehr aus dem Haus.

Happy End nach Spitalaufenthalt

Auch Bernmobil verhalf einem Buben vor wenigen Tagen zu seinem Lieblingsspielzeug. Nach einer Operation in der Kinderklinik des Inselspitals verlor der Sohn einer Walliserin sein liebstes Nuscheli auf dem Nachhauseweg. Die Mutter postet einen Hilferuf auf der Facebook-Seite des Transportunternehmens. Fast 200 Nutzer teilen oder kommentieren diesen, darunter sind auch Mütter, die noch ein solches Tuch im Schrank haben. Nun hat der Junge sein liebstes Spielzeug gleich in dreifacher Ausführung.

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