SCB schlägt Davos - Servette bleibt Leader

Aktualisiert

SCB schlägt Davos - Servette bleibt Leader

Obwohl Genf-Servette in Fribourg nach Verlängerung mit 4:5 als Verlierer vom Eis musste, bleiben die Genfer auch nach der 10. Runde weiterhin Leader der National League A.

Bern hat die Neuauflage des letztjährigen Playoff-Finals gegen Davos 3:1 gewonnen und sich für die zuletzt oft dürftigen Leistungen zumindest einigermassen rehabilitiert. Zu den Berner Matchwinnern gehörten die oft kritisierten Ausländer Ramzi Abid und Christian Berglund.

Kritisierte Ausländer schossen Bern zum Sieg

Die beiden schossen die zwei wegweisenden Tore: Abid in der 15. Minute via Torumrandung zum 1:0 und Berglund in der 49. Minute im Powerplay zum 2:1. Daneben verdiente sich Berns Goalie Marco Bührer gute Noten, der eine tadellose Leistung ablieferte.

Bern startete fulminant in die Partie. Nach 35 Sekunden hatte Sébastien Bordeleau schon drei Schüsse auf den Davoser Goalie Leonardo Genoni abgegeben. Die 1:0-Führung nach dem ersten Drittel war eine zu schwache Ausbeute für den klar überlegenen SCB (17:3 Torschüsse). Den ersten Davoser Angriff musste Marco Bührer erst nach zehn Minuten abwehren.

Nach der ersten Pause kam Davos besser ins Spiel und blieb ebenfalls stets gefährlich. Der zwischenzeitliche Ausgleich durch Dino Wieser (42.) kam deshalb nicht überraschend. Bern war aber die hungrigere Mannschaft und siegte letztlich verdient. Der Schweizer Internationale Ivo Rüthemann sicherte seinem Team mit dem 3:1 ins leere Tor den erst zweiten Heimsieg in dieser Saison endgültig.

Der Klassiker zwischen den beiden ewigen Rivalen hielt, was er versprach. Die beiden Teams lieferten sich eine schnelle und unterhaltsame Partie. Der SCB behielt auch auf den Nebenschauplätzen das bessere Ende für sich. Erst landete Martin Steinegger in der Box-Einlage gegen Dino Wieser einen Sieg nach Punkten und wenig später entschied auch Marc Reichert einen Faustkampf gegen Janne Niinimaa für sich.

Gottéron vom 2:4 zum 5:4

Gottéron kam im fünften Saison-Heimspiel zum fünften Sieg. Erstmals musste Gottéron allerdings nachsitzen. Nationalstürmer Julien Sprunger erzielte in der 63. Minute mit seinem sechsten Saisontor den 5:4-Siegtreffer gegen Genf-Servette. Gottéron wendete gegen den Leader einen 2:4-Rückstand.

Im hochstehendsten Romand-Derby seit Jahren kämpfte sich Fribourg-Gottéron gegen Leader Genf-Servette immer wieder zurück. Nach den Ausgleichstoren zum 1:1 und zum 2:2 zog Genf-Servette durch Treffer von Serge Aubin (achtes Saisontor) und Igor Fedulow scheinbar uneinhaolbar zurück. Doch Caryl Neuenschwander und Sprunger erzwangen mit ihren Treffern die Verlängerung.

Gottéron musste im fünften Heimspiel erstmals vier Gegentreffer hinnehmen - so viele wie in den vier bisherigen Saisonspielen im St-Léonard zusammen.

Lakers-Serie hält an

Die positive Serie der Rapperswil-Jona Lakers gegen die SCL Tigers hält an. Die St. Galler feierten mit 3:1 den achten Sieg in Serie gegen die Emmentaler und gar den 15. in Folge vor heimischem Publikum.

Das Game-Winning-Goal für die aktiveren Lakers (43:29 Schüsse) erzielte Claudio Micheli (51.) mit seiner ersten auffälligen Aktion. Die Vorarbeit zu dessen erstem Saisontreffer gab Sven Helfenstein, der sich den Puck im gegnerischen Drittel energisch zurückerkämpfte. Helfenstein hatte bereits am Samstag mit dem Tor zum 4:3 entscheidenden Anteil am Sieg gegen die ZSC Lions. 1:01 Minuten vor Schluss sorgte Mariusz Czerkawski mit dem 3:1 ins leere Tor für die Entscheidung. Den Ausgleich zum 1:1 in der 16. Minute hatte der in dieser Saison offensiv stärker in Erscheinung tretende finnische Verteidiger Tom Koivisto geschossen - er traf bereits zum vierten Mal in der laufenden Spielzeit.

Die Rapperswiler bekundeten gegen die stets gefährlichen Langnauer, die in der sechsten Auswärtspartie der Saison zum fünften Mal verloren, auch etwas Glück. In der 10. Minute gerieten sie im 10. Saisonspiel zum 9. Mal 0:1 in Rückstand. Ursprung des Gegentreffers war einmal mehr ein haarsträubender Fehler eines Verteidigers: Gaëtan Voisard versuchte in Unterzahl den Puck mit der Backhand durch die Mitte zu befreien, was gründlich misslang. Profiteur war ausgerechnet Marco Bayer, der in den vergangenen drei Spielzeiten das Dress der St. Galler getragen hatte. Der Defensivspieler behielt im Slot die Übersicht, nachdem Lakers- Goalie Marco Streit einen Schuss von Jeff Toms nicht hatte festhalten können.

Rintanen rettet Kloten

Kimmo Rintanen setzte Klotens Negativserie gegen Zug mit dem 4:3 in der 57. Minute das dringend benötigte Ende. Viermal hatten die Zürcher vor dem Erfolg verloren. Dem EVZ gestanden sie zweimal den Ausgleich zu, ehe der Finne zum entscheidenden Solo ansetzte.

In der Startphase glänzte Zug vor allem mit einer nahezu optimalen Chancenauswertung. Ein bescheidener Aufwand genügte dem EVZ zur 2:1-Führung. Im Stile einer Equipe aus dem oberen Ranglisten-Tableau bestraften die Zuger die Gastgeber zunächst für jeden Fehler. Von der Wende erholten sich die Flyers erst im Mitteldrittel, als Romano Lemm (23) sich nachhaltig in das Geschehen einschaltete. Der jüngste Captain der NLA verschaffte seiner Equipe mit einer Doublette den zweiten Vorteil - bis Dale McTavish nach einem Konter abermals den Ausgleich erzwang.

Zweimal war McTavish der Defensive Klotens entwischt. Ein drittes Mal traf der Kanadier, der als achtfacher Saisontorschütze massgeblich an der bisherigen Zuger Expressfahrt beteiligt ist, indes nicht. Den letzten Solovorstoss des 35-jährigen Stürmers stoppte Ronnie Rüeger 19 Sekunden vor der Schlusssirene.

Pflichtsieg von Lugano

Lugano kam zu einem standesgemässen 5:2-Heimsieg gegen Schlusslicht Basel, das in der Resega damit weiterhin ohne NLA-Sieg ist.

Der kanadische Verteidiger Yannick Tremblay steuerte seine Saisontore Nummer 2 und 3 sowie einen weiteren Assist zum Erfolg bei. Luganos Schüsse Nummer 24 und 25 durch Tristan Vauclair beziehungsweise Tremblay brachen im Mitteldrittel den Bann für die Gastgeber. Das harmlose Basel blieb auch im sechsten Auswärtsspiel der Saison ohne Punktgewinn.

Bei Lugano stand erstmals der vom NLB-Partnerteam Visp hinaufgeholte Raffael Walter (20) im Tor. Walter war schon in sechs NLA-Spielen des EV Zug zum Einsatz gekommen.

National League, 10. Runde

Bern - Davos 3:1 (1:0, 0:0, 2:1)

PostFinance-Arena. - 16 789 Zuschauer (ausverkauft). - SR Kurmann, Wehrli/Wirth.

Tore: 15. Abid (Rüthemann, Dubé) 1:0. 42. Dino Wieser (Bürgler) 1:1. 49. Berglund (Dempsey, Jobin/Ausschluss Taticek) 2:1. 60. (59:26) Rüthemann (Furrer) 3:1 (ins leere Tor).- Strafen: 10mal 2 plus 10 Minuten (Beat Gerber) gegen Bern; 13mal 2 plus 10 Minuten (Niinimaa) gegen Davos.

PostFinance-Topskorer: Dubé; Reto von Arx.

Bern: Bührer; Dempsey, Steinegger; Jobin, Philippe Furrer; Beat Gerber, Kobach; Josi; Bordeleau, Ziegler, Reichert; Rüthemann, Dubé, Abid; Patrik Bärtschi, Berglund, Corsin Camichel; Berger, Froidevaux, Daniel Meier; Sandro Moggi.

Davos: Genoni; Blatter, Gianola; Niinimaa, Stoop; Müller, Jan von Arx; Andreas Furrer, Winkler; Burkhalter, Reto von Arx, Riesen; Crameri, Marha, Bürgler; Dino Wieser, Rizzi, Marc Wieser; Ambühl, Taticek, Guggisberg.

Bemerkungen: Bern ohne Leuenberger, Rytz, Chatelain (alle verletzt) und Raffainer (krank); Davos ohne Daigle (gesperrt), Flurin Randegger, Leblanc (beide verletzt) und Donati (überzählig). - 49. (48:30) Timeout Davos. Davos zwischen 59:03 und 59:26 ohne Torhüter.

Fribourg-Gottéron - Genf-Servette 5:4 (1:2, 1:1, 2:1, 1:0) n.V.

St-Léonard. - 4940 Zuschauer. - SR Stalder, Mauron/Rebillard.

Tore: 10. Kolnik (Höhener, Aubin/Ausschluss Hezel) 0:1. 11. (10:42) Sprunger (Plüss) 1:1. 12. Fedulow 1:2. 32. Plüss (Bykow, Sprunger) 2:2. 38. Aubin (Kolnik, Breitbach) 2:3. 50. Fedulow (Kolnik, Bezina/Ausschlüsse Seydoux, Laaksonen) 2:4. 51. Neuenschwander (Snell) 3:4. 53. Plüss (Sprunger, Heins/Ausschlüsse Trachsler; Schilt) 4:4. 63. (62:18) Sprunger (Heins, Chouinard) 5:4. - Strafen: 7mal 2 plus 10 Minuten (Marc Abplanalp) gegen Gottéron, 9mal 2 plus 10 Minuten (Meunier) gegen Genf-Servette.

PostFinance-Topskorer: Sprunger; Kolnik.

Gottéron: Caron; Heins, Birbaum; Seydoux, Reist; Snell, Marc Abplanalp; Hezel; Neuenschwander, Chouinard, Laaksonen; Sprunger, Bykow, Plüss; Deny Bärtschi, Montandon, Botter; Lauper, Genazzi, Rizzello.

Genf-Servette: Mona; Mercier, Bezina; Höhener, Breitbach; Schilt, Gobbi; Julien Bonnet; Cadieux, Trachsler, Déruns; Fedulow, Meunier, Kolnik; Rivera, Savary, Monnet.

Bemerkungen: Gottéron ohne Bielmann, Marquis, Ngoy und Geoffrey Vauclair, Servette ohne Augsburger, Law (alle verletzt).

SCRJ Lakers - SCL Tigers 3:1 (1:1,0:0,2:0)

Diners Club Arena. - 4198 Zuschauer. - SR Reiber, Dumoulin/Simmen.

Tore: 10. Bayer (Holden, Toms/Ausschluss Nordgren) 0:1. 16. Koivisto (Czerkawski/Ausschlüsse Nordgren; Varada) 1:1. 51. Micheli (Helfenstein) 2:1. 59. Czerkawski (ins leere Tor) 3:1. - Strafen: 11mal 2 plus 1mal 10 Minuten (Koivisto) gegen Rapperswil-Jona, 12mal 2 Minuten gegen SCL Tigers.

PostFinance-Topskorer: Roest; Toms.

Rapperswil-Jona: Streit; Voisard, Guyaz; Schefer, Fischer; Koivisto, Geyer; Gmür, Berger; Helfenstein, Bütler, Schrepfer; Czerkawski, Kamber, Reuille; Nordgren, Roest, Sirén; Steiner, Hürlimann, Micheli.

SCL Tigers: Schoder; Murphy, Blum; Lüthi, Bayer; Aegerter, Stettler; Christian Moser; Debrunner, Zeiter, Varada; Neff, Fabian Sutter, Joggi; Toms, Holden, Bieber; Stephan Moser, Adrian Gerber, Claudio Moggi.

Bemerkungen: Rapperswil-Jona ohne Friedli (überzählig). SCL Tigers ohne Haas (verletzt). 44. Lattenschuss Steiner. 58:32 Time- Out SCL Tigers, danach bis 58:59 ohne Torhüter.

Kloten - Zug 4:3 (1:2,2:0,1:1)

Schluefweg. - 3687 Zuschauer. - SR Kunz, Arm/Küng.

Tore: 9. Hamr (Rintanen, Pittis/Ausschluss Oppliger) 1:0. 10. McTavish (Grosek, Camichel) 1:1. 17. Casutt (Steinmann, Schnyder) 1:2. 24. Lemm (Liniger/Ausschluss Christen) 2:2. 32. Lemm 3:2. 48. McTavish (Ausschluss Fischer!) 3:3. 57. Rintanen (Pittis, Lindemann) 4:3. - Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Kloten, 9mal 2 plus 10 Minuten (Grosek) gegen Zug.

PostFinance-Topskorer: Lindemann; Camichel.

Kloten: Rüeger; von Gunten, Hamr; Welti, Alavaara; Schulthess, Stephan; Grossmann; Lindemann, Pittis, Rintanen; Stancescu, Jenni, Wick; Lemm, Liniger, Rothen; Brunner, Kellenberger, Bühler.

Zug: Weibel; Back, Maurer; Diaz, Meier; Oppliger, Kress; Petrow, Di Pietro, Christen; McTavish, Camichel, Grosek; Walser, Fischer, Meier; Steinmann, Schnyder, Casutt.

Bemerkungen: Kloten ohne Hofer, Guignard (beide verletzt), Zug ohne Sutter, Richter (beide verletzt). 19. Pfostenschuss von Diaz. 60. (59:41) Timeout von Zug, danach der EVZ ohne Goalie.

Lugano - Basel 5:2 (0:0, 3:1, 2:1)

Resega. - 3523 Zuschauer. - SR Eichmann, Fluri/Schmid.

Tore: 24. (23:19) Tristan Vauclair (Julien Vauclair) 1:0. 25. (24:20) Tremblay (Sannitz) 2:0. 36. Della Rossa (Nüssli) 2:1. 38. Tremblay (Wilson) 3:1. 46. Näser (Tremblay) 4:1. 59. (58:58) Wilson (Sannitz) 5:1. 60. (59:38) Papineau (Della Rossa, Nüssli) 5:2. - Strafen: 3mal 2 Minuten mal Minuten gegen Lugano, 5mal 2 Minuten gegen Basel.

PostFinance-Topskorer: Jeannin; Papineau.

Lugano; Walter; Tremblay, Julien Vauclair; Hänni, Nodari; Helbling, Chiesa; Hentunen, Murray, Jeannin; Wilson, Sannitz, Paterlini; Näser, Wirz, Conne; Knoepfli, Romy, Tristan Vauclair.

Basel: Schürch; Stalder, Hauer; Randegger, Doig; Collenberg, Wüthrich; Rubin, Papineau, Nüssli; Della Rossa, Sarault, Fuchs; Voegele, Camenzind, Tschannen; Walker, Tschuor, Schnyder.

Bemerkungen: Lugano ohne Hirschi, Kostovic und Cantoni, Basel ohne Gerber, Bundi, Plavsic (alle verletzt) und Maneluk (gesperrt).- 25. Timeout Basel. - Pfostenschüsse: 42. Hauer, 52. Jeannin.

LIVE-TICKER

60. Tor SCB! Rüthemann schiesst ins leere Tor und macht alles klar, 3:1 für den SCB.

59. Noch bleiben den Davoser gut 60 Sekunden, aber jetzt kassieren sie eine weitere Strafe, schon wieder zuviele Spieler auf dem Eis.

56. Davos wieder komlett, Ambühl hat seine Strafe abgesessen.

54. Das Spiel geht jetzt hin und her, Davos will nicht verlieren, aber der SC Bern will auch den Heimsieg nicht mehr herschenken. Unterdessen wandert Ambühl wegen einer Schwalbe für 2 Minuten auf die Strafbank.

48. Tor für Bern. Berglund holt sich den Puck mit dem Stock runter, legt sich das schwarze Teil mit den Kuven vor und schiebt zum 2:1 ein. Toll gemacht!

48. Strafe gegen den HCD, Taticek muss wegen Haltens für 2 Minuten raus.

46. Das Gegentor hat die Berner wieder wachgerüttelt, die wohl glaubten, das 1:0 über die Zeit schaukeln zu können.

42. Tor für Davos! Dino Wieser lauert vor dem Berner Tor und trifft zum 1:1. Bührer lag schon am Boden, wurde vom eigenen Mann mit dem Stock am Kopf getroffen.

41. Weiter gehts mit dem Schlussdrittel. Vielleicht finden die Akteure auf dem Eis wieder den Spielfluss des ersten Drittels.

40. Pausenpfiff. Das Tor von Abiz Ramzi ist nach wie vor das einzige der Partie. Das Mitteldrittel war ziemlich ruppig, konnte aber vom Spielerischen her nicht überzeugen.

38. Marco Bührer hält die Führung des SCB in seiner Fanghand. Die stärker aufkommenden Bündner kommen zu einigen guten Chancen, aber der SCB-Goalie bisher mit einer fehlerfreien Partie.

33. Davos wieder komplett. Das Spiel kommt aber nicht mehr richtig zum Fluss, zuviele Fouls, jetzt muss Dempsey für 2 Minuten raus. Chance für den HCD in Überzahl den Ausgleich anzustreben.

31. 2+10 gegen Niinimma, Reichert 2+2 Minuten, mittlerweile schon 4 Davoser auf der Strafbank.

31. Wieder eine Schlägerei, Reichert und Niinimaa liefern sich ein veritables Faustkampfduell, das Reichert nach Punkten für sich entscheidet. Kurmann muss wieder Strafen aussprechen.

29. Jan von Arx, Dino Wieser (2+2) und Martin Steinegger (2+2) nehmen auf der Strafbank Platz. Damit können die Berner einmal mehr mit 5 gegen 4 spielen.

28. Eine flüssige Partie mit ansprechendem Unterhaltungsfaktor. Ein Riesengerangel auf dem Eis, Steinegger und Dino Wieser die Auslöser. Das gibt Strafen auf beiden Seiten. Wieser und Steinegger blutet im Gesicht, der Berner schlägt ohne Rücksicht auf Verluste auf den am Boden liegenden Wieser ein. Die Schiris stehen daneben und schauen dem Treiben zu, greifen dann aber nach langem Zuwarten doch noch ein und erlösen den armen Wieser.

24. Powerplay jetzt für die Davoser. Aber die Berner wissen sich geschickt zu verteidigen und lassen die Davoser kaum ein vernünftiges Überzahlspiel aufziehen.

21. Start zum Mitteldrittel. Davos noch für wenige Sekunden in Unterzahl.

20. Pause. Verdiente 1:0 Führung für den SCB. Die Berner zeigten in den ersten 20 Minuten klar, wer Herr im Haus ist.

17. Lukas Stoop muss für 2 Minuten raus, zuviele Davoser auf dem Eis..., leichtfertig die Überzahl verspielt, Arno Del Curto sieht das nicht gerne.

16. Nächste Strafe wegen Crosscheck für Dempsey, 4 gegen 4 jetzt, Davos nachher über 1 Minute mit einem Mann mehr auf dem Eis.

15. Erste Strafen angezeigt, Niniimaa und und ein Berner geraten sich in die Haare. 2+2 Strafminuten für Niniimaa, bloss 2 für den Berner.

13. Tor SCB! Abid bezwingt Genoni zur 1:0 Führung für die Berner. Via Dubé und Rüthemann kommt der Puck zu Abid, der nicht lange fackelt und einschiesst. Völlig verdiente Führung für das Heimteam, die Jungs von van Boxmeer machen eindeutig mehr fürs Spiel.

11. Im Gegenzug vergibt Marc Wieser alleine vor Bührer. Der Berner Goalie bleibt lange stehen und der junge Davoser zögert zu lange, Chance vorbei.

10. Grösste Chance für die Berner, aber Florian Blatte bringt den Stock noch im letzten Moment dazwischen und lenkt den Puck übers Tor.

9. Die ersten Minuten laufen ziemlich schnell von der Uhr, keine Problem für Kurmann.

5. Davos muss auf den gesperrten Daigle verzichten.

1. Anpfiff, Kurmann gibt den Puck frei. Der SCB kommt durch Reichert schon nach wenigen Sekunden zur ersten Chance, aber Genoni im Tor der Davoser ist von Beginn weg hellwach.

- Um 19.45 Uhr gehts los mit der 10. Runde der National League A, der SCB könnte seine Heimbilanz in der noch jungen Saison gegen Meister Davos ein wenig aufpolieren und den Fans wieder mal 3 Punkte schenken. Aber davon will HCD Coach Arno Del Curto nichts wissen, weiter fleissig Punkte sammeln ist die Devise der Meistertrainers.

Vor den Spielen

Letzte Saison lieferten sich der HC Davos und der SC Bern einen hochklassigen Final um den Schweizer Meistertitel. In dieser Spielzeit sind vor allem die Hauptstädter überhaupt noch nicht auf Touren gekommen. Während Davos sich mit seinen jungen Torhütern in der Spitzengruppe hält, setzte es für den SCB zuletzt im Heimspiel gegen Fribourg eine bittere Niederlage ab.

Gottéron ist neben Langnau sowieso das Überraschungsteam der bisherigen Saison. So steigt heute Abend in der St.-Léonard-Halle nicht nur das Romandderby, sondern der Spitzenkampf der Liga. Servette stieg im letzten Heimspiel gegen Davos auf den Thron und muss diesen jetzt gleich bei den heimstarken Drachen verteidigen.

Der Kampf am Strich wird in der zehnten Runde in einem Fernduell zwischen Kloten und den SCRJ Lakers ausgetragen. Beide Teams haben bisher elf Zähler auf ihrem Konto und empfangen heute mit Zug (gegen Kloten) und den SCL Tigers (gegen Rapperswil) Mannschaften, die jeweils 18 Punkte ergattert haben. Die Runde komplettiert die Partie zwischen Lugano und dem schon etwas abgeschlagenen Schlusslicht Basel.

(fox)

Drittes Saisontor von Martin Plüss

Elitserien. 6. Runde: Mora - Västra Frölunda (mit Plüss/Powerplaytor zum 2:1 für Frölunda) 2:4. - Ranglistenspitze (je 7 Spiele): 1. HV 71 16. 2. Timra 12 (19:15). 3. Frölunda 12 (20:20).

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