Panne beim Fototermin - «Schade für die Maske»
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Panne beim Fototermin«Schade für die Maske»

Der Kanton Baselland feierte die 50’000 Impfung mit einem Blumenstrauss und einem offiziellen Fototermin. Ausgerechnet der ärztliche Leiter des Impfzentrums trägt dabei seine Maske falsch.

von
Lukas Hausendorf
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Anna Gloor aus Münchenstein erhielt den 50’000 Piks im Impfzentrum Muttenz. Der ärztliche Leiter des Impfzentrums posierte aus diesem Anlass mit einer besonders grossen Spritze.

Anna Gloor aus Münchenstein erhielt den 50’000 Piks im Impfzentrum Muttenz. Der ärztliche Leiter des Impfzentrums posierte aus diesem Anlass mit einer besonders grossen Spritze.

Kanton BL
Dazu gab es auch Blumen, überreicht vom Gesundheitsdirektor Thomas Weber persönlich.

Dazu gab es auch Blumen, überreicht vom Gesundheitsdirektor Thomas Weber persönlich.

Kanton BL
Beim offiziellen Fototermin lief aber etwas schief. Oder genauer: Sass etwas schief.

Beim offiziellen Fototermin lief aber etwas schief. Oder genauer: Sass etwas schief.

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Es geht vorwärts mit dem Impfen im Kanton Basel-Landschaft. Im Impfzentrum Mitte in Muttenz wurde am Donnerstag die 50’000 Covid-19-Impfung verabreicht. Und zum Piks erhielt die Jubilarin Anna Gloor aus Münchenstein auch noch einen Blumenstrauss von Gesundheitsdirektor Thomas Weber. Der Kanton feierte den Meilenstein zudem mit offiziellen Fotos, auf denen auch der ärztliche Leiter des Impfzentrums mit einer Riesen-Spritze posieren durfte.

Dass der Kanton beim Impf-Fahrplan damit voll im Soll ist und dieser Tage in einem seiner drei Impfzentren gar die 100’000 Impfung verabreichen wird, ging dabei aber völlig unter. Zu Reden gab im Netz nur noch die zu tief sitzende Maske des ärztlichen Leiters auf den Pressebildern des Kantons.

Dem Kanton ist der Zwischenfall sichtlich unangenehm. «Es war ein Fehler und niemand der Anwesenden hat in diesem kurzen Moment darauf geachtet», sagt Rolf Wirz, Sprecher des Kantonalen Krisenstabs, dazu auf Anfrage. Es sei Schade, dass dieser Fehler nun mehr Aufmerksamkeit erhalte, als die eigentliche Erfolgsnachricht. Tatsächlich schreitet die Immunisierung der Baselbieter Kantonsbevölkerung rasch voran. Stand Donnerstag hatten schon über 21 Prozent der Wohnbevölkerung mindestens ihre Erstimpfung erhalten.

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Am Nachmittag legte der Kanton auf Twitter dann aber noch nach und nutzte die Häme und Kritik, die sich dort wegen der Fotos ergoss, als Steilvorlage für eine humorvolle Replik.

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Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

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