«GNTM»-Lauras Abgang: «Schade, nahm sie einer anderen den Platz weg»
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«GNTM»-Lauras Abgang«Schade, nahm sie einer anderen den Platz weg»

Gestern Abend entschied sich Laura für ihre Dreads – und gegen «Germany's Next Topmodel». Die richtige Entscheidung? Das Netz ist geteilter Meinung.

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los

Am Donnerstagabend stellte Modelmama Heidi Klum das Thurgauer Hippie-Mädchen Laura vor die Wahl: Dreadlocks abschneiden oder das Aus bei «Germany's Next Topmodel». Die 19-Jährige entschied sich für Letzteres: «Ich machs nicht», sagte Laura bestimmt. Fertig. Aus. Vorbei. Ihr Traum ist geplatzt.

«Es war eine wunderschöne Zeit in Lanzarote. Vielen Dank an alle, die an mich glauben – ich hätte nie gedacht, dass ich es bis unter die letzten 23 schaffe», schreibt Laura heute Nacht via Facebook. Während Laura ihre Entscheidung offenbar nicht bereut, sind «GNTM»-Fans geteilter Meinung. Die einen begrüssen, dass sie sich treu bleibt, anderen stösst ihre Haltung sauer auf.

«Eine junge Frau, die weiss, was sie will»

«Als Model muss man wandelbar sein. Und das ist sie nicht! Das wusste sie vorher schon, dass es zum Umstyling irgendwann kommt ... Dann ist der Beruf auch nichts für sie, wenn sie an ihren Haaren klammert», kommentiert eine Userin auf der Facebook-Seite der Sendung. «Jede, die da mitmacht, sollte doch längst wissen, dass es früher oder später ein Umstyling geben wird» oder «Sie wusste doch vorher, dass es ein Umstyling gibt und dass ein Model wandelbar sein muss. Schade, dass sie einem anderen Mädchen den Platz weggenommen hat», schreiben weitere Userinnen.

Doch Laura bekommt auch positives Feedback: «Finde es mega super, dass du du selbst bleibst», «Richtig soooo» oder «Hochachtung vor dieser Entscheidung, Laura. Eine junge Frau, die weiss, was sie will», bekommt sie von ihren Fans zu hören. Dann wiederum gibt es auch diejenigen, die Lauras Entscheidung als Appell sehen: «Ich finde, die Leute sollten das als Zeichen gegen den Schönheitswahn unserer Gesellschaft ansehen.

Traurig, was aus der Menschheit geworden ist. Diese Sendung und die ganze Modebranche ist diskriminierend.»

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