Schadenersatzklagen um Wall-Street-Bulle
Aktualisiert

Schadenersatzklagen um Wall-Street-Bulle

Der Schöpfer des berühmten Wall-Street-Bullen aus Bronze hat zwölf US-Unternehmen auf Schadenersatz verklagt.

Die New Yorker Börse besitzt seit 1989 einen eigenen Vertreter an der Bowling Street: den kraftstrotzenden bronzenen Bullen des sizilianischen Künstlers Arturo di Modica. Die Zuchtrind-Skulptur gehöre zu den am meisten fotografierten Wahrzeichen des Big Apple, wie Spiegel.de schreibt. Vor allem aber bekam der massive Paarhufer laut seinem Erschaffer zahlreiche Nutzniesser, die mit ihm werben – darunter auch den weltgrössten Einzelhändler Wal-Mart.

Gegen den zweitmächtigsten US-Konzern sowie gegen weitere elf Firmen hat der Künstler nun beim US-Bezirksgericht New York eine Klage auf Schadenersatz und Wiedergutmachung eingereicht. Die Konzerne würden seinen Bullen ohne Einverständnis als Unternehmenslogo verwenden, Billigkopien verkaufen oder mit dessen Foto werben, zetert Di Modica. Schliesslich hätten Film- und TV-Gesellschaften auch immer ein Honorar gezahlt. Die beklagten Konzerne nahmen bislang noch keine Stellung.

(pav)

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