Sieg gegen Thun : Schaffhausen dreht Spiel und hat Aufstieg in den eigenen Füssen 
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Sieg gegen Thun Schaffhausen dreht Spiel und hat Aufstieg in den eigenen Füssen 

Der FC Schaffhausen hat das Spiel gegen Thun gedreht. Nun haben die Munotstädter grosse Chancen auf den direkten Aufstiegsplatz.  

von
Sven Forster

Darum gehts

  • Schaffhausen lässt sich auch von Thun nicht stoppen. 

  • Die Munotstädter erkämpfen sich eine gute Ausgangslage im Kampf um den Aufstieg. 

  • Aarau und Schaffhausen haben nun vier Punkte Vorsprung vor Winterthur. 

Am vergangen Freitag knöpfte Thun Aufstiegsaspirant Winterthur wichtige Punkte ab. Nun wollte man auch Schaffhausen ein Bein stellen. Nach 20 Minuten sah es gut aus. Innenverteidiger Havenaar köpfelte die Berner Oberländer nach einem Eckball in Führung. 

Schaffhausen geschockt? Nein, ganz im Gegenteil. Das Team des Trainer-Duos Yakin und Andermatt glich nur Sekunden nach dem Führungstreffer der Gastgeber aus. Lika, der beim Thuner-Tor noch zu spät kam, war ebenfalls mit dem Kopf erfolgreich. Im Anschluss vergaben die Schaffhauser gleich zwei weitere gute Chancen auf ein Tor. Allerdings: Noch vor der Pause durften die Thuner erneut jubeln. GC-Leihgabe Gjorgjev rannte der Verteidigung davon,  blieb eiskalt und traf zum 2:1-Pausenstand.

Ardaiz macht mit Doppelpack alles klar 

Der Offensivspieler liefert in dieser Spielzeit wieder ab. Am GC-Aufstieg im vergangenen Sommer war er massgeblich beteiligt, nun lässt er auch die Schaffhausen-Herzen höher schlagen. Seit seinem Zugang im Winter war der 24-Jährige schon an neun Toren direkt beteiligt.   

Schaffhausen liess auch im zweiten Abschnitt nicht locker. Ardaiz machte mit seinem Doppelpack in der 52. und 54. Spielminute alles klar. Es waren die Treffer 19 und 20 für den Uruguayer. Das war es aber noch nicht. Del Toro erzielte nach einer sehenswerten Vorlage das 5:1. Das 5:2 von Fatkic war nur noch Resultatkosmetik. 

Am Samstag kommt es nun zum Spitzenspiel der Challenge League. Aarau gastiert in Schaffhausen. Das Spiel gibt es bei uns im Liveticker. Beide Teams haben nun 62 Punkte auf dem Konto. Winterthur folgt mit 59 Punkten auf Platz drei. Die Zürcher sind nun auf Schützenhilfe angewiesen, um doch noch einen Aufstiegsplatz zu erreichen. Der Tabellenführer steigt direkt auf, das Team auf dem zweiten Platz spielt in der Barrage gegen den neunten der Super League. 

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