Fussball: Schalke und Hertha schalten CAS ein
Aktualisiert

FussballSchalke und Hertha schalten CAS ein

Die Bundesligisten Schalke 04 und Hertha Berlin gehen im Streit um die Olympia-Teilnehmer Rafinha (Br) und Gojko Kacar (Ser) vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS. Die Vereinsverantwortlichen wollen beiden Spielern weitere Einsätze in China kurzfristig verbieten lassen.

Am Montag hatten die beiden Klubs bei der FIFA Klage gegen den brasilianischen respektive serbischen Verband eingereicht, diese sah sich jedoch nicht zuständig. Schalke und Hertha bestehen auf eine sofortige Rückkehr von Rafinha und Kacar. Wann ein Urteil durch die Ad-hoc-Kammer des CAS in Peking zu erwarten ist, ist noch offen.

Der internationale Sportgerichtshof sieht keine Abstellungspflicht für die Vereine und hatte damit gegen die FIFA geurteilt. Die Bundesligisten riefen ihre Profis allerdings nicht zurück, sondern knüpften den Verbleib ihrer Spieler in China an die Bedingung, dass die Verbände eine Versicherung für die Profis abschliessen und Abstellungsgebühren entrichten. Bis zuletzt haben Brasilien und Serbien aber nicht auf die Forderungen der Klubs reagiert. (si)

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