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Schanghai will Magnetschwebebahn ausbauen

Schanghai will seine Magnetschwebebahn für die Weltausstellung im Jahr 2010 erweitern. Das sagte Expo-Chefplaner Wu Zhiqiang am Dienstag der amtlichen englischsprachigen Zeitung «Shanghai Daily».

Die derzeit 30 Kilometer lange Strecke soll um acht Kilometer verlängert werden und dann in das Herz des Expo-Geländes am Ufer des Huangpu-Flusses unweit des Stadtzentrums führen.

Die Schwebebahn-Trasse verbindet den Flughafen Pudong mit dem Finanzviertel im Osten der Stadt. Die Lage des Bahnhofs fernab vom Stadtzentrum und ein hoher Fahrpreis hatten zunächst dazu geführt, dass nur wenige Fahrgäste den Transrapid benutzen. Nach einem Absenken der Fahrpreise um ein Drittel auf 50 Yuan (rund 4,50 Euro) hat sich die Passagierzahl zuletzt etwas verbessert.

Der Transrapid fährt bis zu 430 Kilometer in der Stunde schnell und braucht für die 30 Kilometer lange Strecke acht Minuten. An der Jungfernfahrt am 31. Dezember 2002 hatten Bundeskanzler Gerhard Schröder und der damalige chinesische Ministerpräsident Zhu Rongji teilgenommen. Der Schanghaier Transrapid wurde von einem deutschen Konsortium aus ThyssenKrupp und Siemens entwickelt. In der Vergangenheit war die Magnetschwebebahn auch in der Diskussion, um Schanghai mit der Hauptstadt Peking zu verbinden. Dieser Plan wurde verworfen. (dapd)

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