Zu laut und nervig: Scharapowa und Co. droht Stöhnverbot

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Zu laut und nervigScharapowa und Co. droht Stöhnverbot

Im Frauentennis soll es in Zukunft wieder gesitteter zu und her gehen. Die Stimmen nach ruhigerem Verhalten der Spielerinnen häufen sich.

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Solche Schläge sollen in Zukunft wieder ohne Gestöhne zu sehen sein. (Bild: Keystone)

Solche Schläge sollen in Zukunft wieder ohne Gestöhne zu sehen sein. (Bild: Keystone)

Ah, oh, uh. Steht zum Beispiel Maria Scharapowa oder Viktoria Azarenka auf dem Platz, wähnen sich die Zuschauer fast wie beim Betrachten eines Erotikfilms. In den letzten Jahren stöhnen die Spielerinnen auf dem Platz mit bis zu 100 Dezibel, wenn sie einen Aufschlag oder Return schlagen. Damit soll nun Schluss sein.

Die ehemalige Profispielerin und heutige deutsche Fed-Cup-Chefin Barbara Rittner wäre froh, wenn es klare Regeln gibt, was das Stöhnen betrifft. «Mich nervt das extreme Gestöhne unglaublich. Ich kriege auch häufig zu hören, dass Menschen vor dem Fernseher genervt sind und den Ton abstellen», sagt Ritter in der «Bild». Die 38-Jährige hat auch einen Vorschlag, wie man das Gestöhne auf den Tenniscourts abstellen will. «Man könnte eine Strafe aussprechen wie bei einem Fussfehler. Es ist leichter, die Leute zu erziehen, wenn man etwas in der Hand hat.»

Rittner steht mit ihrer Forderung nicht alleine da. Sie erhält von der WTA-Vorsitzenden Stacey Allaster Unterstützung. «Die aktuellen Sportlerinnen haben ihr ganzes Leben so trainiert und sind sich gewöhnt, so zu spielen. Wir müssen bei der Jugend beginnen.» Künftige Tennisstars dürften also wieder etwas Ruhe in den Tenniszirkus bringen. Die Zuschauer auf den Tribünen haben sich ja auch ruhig zu verhalten.

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