27.06.2014 20:07

WM-EröffnungsfeierScharfschütze wollte Polizisten erschiessen

Ein Scharfschütze der brasilianischen Polizei wollte auf einen bewaffneten Mann schiessen, der sich bei der WM-Eröffnungsfeier der Präsidentin näherte. Zum Glück wurde die Erlaubnis verweigert.

von
pwe
Bei der WM-Eröffnungsfeier in São Paulo verwechselte ein Polizeischarfschütze einen Kollegen mit einem Attentäter. Die Katastrophe konnte verhindert werden.

Bei der WM-Eröffnungsfeier in São Paulo verwechselte ein Polizeischarfschütze einen Kollegen mit einem Attentäter. Die Katastrophe konnte verhindert werden.

Bei der Eröffnungsfeier der Fussball-WM in São Paulo vom 12. Juni wäre es beinahe zu einer Tragödie gekommen. Ein Scharfschütze der brasilianischen Polizei beobachtete aus der Ferne, wie sich ein bewaffneter, uniformierter Mann der Präsidentin Dilma Rousseff näherte. Der Schütze vermutete ein Attentat und erbat von der Zentrale die Erlaubnis, den Verdächtigen nieder zu schiessen, wie die Nachrichtenagentur AP berichtet.

In der Zentrale identifizierte ein anderer Polizist den Verdächtigen als einen Kollegen und verweigerte die Erlaubnis. Es stellte sich heraus, dass der vermeintliche Attentäter selber einer Bombenwarnung nachging. Die Polizei kommentierte die ganze Geschichte nur so: «Es gab ein Kommunikationsproblem, das rasch behoben werden konnte.»

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