Aktualisiert

Scharon verlässt Intensivstation

Der ehemalige israelische Ministerpräsident Ariel Scharon ist aus der Intensivstation verlegt worden, nachdem sich der Zustand seiner Lunge verbessert hat.

Seine Nieren- und Lungenfunktion habe sich verbessert, berichtete das israelische Radio. Deshalb habe er die Intesivstation des Jerusalemer Hadassah-Spitals wieder verlassen und werde wieder in eine Reha-Abteilung für Atemwegspatienten verlegt.

Scharon war Mitte August an einer doppelseitigen Lungenentzündung erkrankt. Seit einem schweren Schlaganfall und massiven Hirnblutungen am 4. Januar liegt er im Koma. Seitdem wurde er mehrfach operiert.

Zum Zeitpunkt seines Schlaganfalls war der konservative Politiker auf bestem Wege gewesen, bei der Parlamentswahl im März eine dritte Amtszeit als Regierungschef zu erringen. Wenige Wochen zuvor hatte er sich vom Likud-Block getrennt und damit eine grundlegende Veränderung der israelischen Parteienlandschaft ausgelöst.

Die von ihm gegründete Kadima-Partei zog Stimmen aus dem rechten und dem linken Lager an und gewann die Wahl.

(sda)

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