Fitness Challenge – Blog: Schau, schau, er hat wieder ein Bäuchlein!
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Fitness Challenge – BlogSchau, schau, er hat wieder ein Bäuchlein!

Viele fragen Stefan, weshalb er sich noch einmal öffentlich in Form bringen will. Auch er fragt sich das ständig. Zum Glück hat er ein paar gute Antworten parat.

von
sry
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StefanCreative Director Stefan (40) dürfte der einen oder dem anderen noch von 2015 bekannt sein, als er in der sogenannten Sixpack Challenge dem Traum vom Waschbrettbauch hinterherrannte und - glaubt man den Lesern - ihn auch erreichte.

StefanCreative Director Stefan (40) dürfte der einen oder dem anderen noch von 2015 bekannt sein, als er in der sogenannten Sixpack Challenge dem Traum vom Waschbrettbauch hinterherrannte und - glaubt man den Lesern - ihn auch erreichte.

Nadja Faieta
Zwei Jahre später will es Stefan a.k.a. Käptn Irrsinn nun noch einmal wissen: Kann er seine Bestform von 2015 auch mit weniger Training bei einer noch gezielteren Ernährung nochmals annähernd erreichen?

Zwei Jahre später will es Stefan a.k.a. Käptn Irrsinn nun noch einmal wissen: Kann er seine Bestform von 2015 auch mit weniger Training bei einer noch gezielteren Ernährung nochmals annähernd erreichen?

Stevan Bukvic/Custom Images
JuliaDie Community-Chefin von 20 Minuten fordert Stefan heraus. Sie ist jedoch nicht nur ein Sportmuffel, sie zählt auch feines Essen zu ihren Leidenschaften. Keine gute Kombi für eine knackige Bikini-Figur (vor allem, wenn man die 30 überschritten hat). Nachdem die Hosen inzwischen alle zu eng sind, findet sie, es sei Zeit, den inneren Schweinehund zu überwinden und wieder in Form zu kommen.

JuliaDie Community-Chefin von 20 Minuten fordert Stefan heraus. Sie ist jedoch nicht nur ein Sportmuffel, sie zählt auch feines Essen zu ihren Leidenschaften. Keine gute Kombi für eine knackige Bikini-Figur (vor allem, wenn man die 30 überschritten hat). Nachdem die Hosen inzwischen alle zu eng sind, findet sie, es sei Zeit, den inneren Schweinehund zu überwinden und wieder in Form zu kommen.

Ahoioioioi again!

Ha! Da bin ich also wieder: Das bekannteste Jo-Jo der Schweiz schiebt sich wieder fett in den Vordergrund. Okay, ich gebs zu, ich tus ja auch ein wenig für den Fame. Ist schon ein geiles Gefühl, wenn du am Lichtsignal wartest, neben dir ein tiefer gelegter Punto mit vier harten Jungs aus Opfikon-Glattbrugg drin, und einer zum andern so: «Hey, das isch doch de Depp vo 20 Minute!»

Hja, hallooo aber auch! Und nein, ich tus nicht des Geldes wegen. Ich tus für Sie und mich. Vor allem aber auch, weil es das ja nicht gewesen sein kann, oder? Völlig übertrainiert, verlor ich nach der Sixpack Challenge schnell die Kraft und den Willen, dranzubleiben. So wie mir gehts offenbar vielen, die hart auf ein Ziel trainieren. Zu hart, um präzis zu sein.

Diesmal ist aber alles anders. Erstens wird das keine One-Man-Show mehr. Zweitens habe ich mit Community-Chefin Julia eine super Sparringspartnerin an meiner Seite (die Sprüche der Kollegen lassen wir also auch diesmal ins Leere laufen). Drittens bin ich auch eineinhalb Jahre nach der Sixpack Challenge immer noch deutlich besser in Form (Grosses Dankeschön an Jonas Caflisch und sein Team von Indigo Fitness – ohne euch wäre ich heute nicht der, der ich bin) als im Januar 2015. Viertens achte ich bei der Ernährung immer noch auf gewisse Dinge – ich esse meinen Hamburger also immer noch mit Salat und trinke meinen Kaffee immer noch schwarz, ohne Zucker. Und fünftens fahre ich weiterhin täglich mit dem Velo zur Arbeit – immerhin 8,5 Kilometer am Tag.

Vor allem aber sind mir in der Zwischenzeit einige Dinge klar geworden:

Definitiv klar ist zum Beispiel, dass ich nicht der Fitnesscenter-Typ bin. Viel lieber gehe ich raus in die Natur, und wenns nur eine halbe Stunde Joggen mit bitz Planken im Regen ist. Klar ist auch, dass ich eigentlich gar keine Zeit habe, gross rumzuturnen, mir die Zeit aber unbedingt nehmen sollte. Ebenfalls klar ist, dass der Grossteil des Erfolgs von der Ernährung abhängt («das Sixpack entsteht in der Küche»). Und dass ich das Körpergefühl von damals vermisse, als ich intensiv Sport getrieben und mich vernünftig ernährt habe: Es war das beste Körpergefühl meines Lebens, und dieses Körpergefühl hätte ich gern zurück.

Doch vieles ist mir nach wie vor unklar. Und genau diese Fragen wollen wir in den kommenden sieben Monaten mit ausgewiesenen Experten wie Jürg Hösli zu klären versuchen:

• Wie kann ich mich gesund ernähren, ohne dass die Lebensqualität darunter leidet?

• Wie sieht ein ausgewogener Trainingsplan aus, der mich nachhaltig in Form bringt, also auf Dauer nicht fertigmacht?

• Gibt es gesundes Essen (abgesehen von Rüebli, Gurken und Äpfeln), das auch meine Kinder ohne Murren schlucken?

• Wie bringe ich das alles als Vollzeit arbeitender Familienvater unter einen Hut?

• Sind Alkohol und Zucker wirklich so böse?

• Und wieso hats eigentlich bei Reiner Calmund damals nicht geklappt?

Natürlich brennen mir noch viele andere Fragen unter den Nägeln. Und natürlich werden in den sieben Monaten viele weitere Fragen auftauchen.

Ah, jetzt ja! Jetzt weiss auch ich selbst wieder, wieso ich mir das alles noch einmal antue:

Kindliche Neugier! Kindlicher Irrsinn! Kindlicher Spieltrieb!

Mögen die Spiele beginnen.

So long,

Ihr Käpt'n Irrsinn

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