Zürcher Gemeinderat: Schauspielhaus wegen Nachbar-Streit kritisiert
Aktualisiert

Zürcher GemeinderatSchauspielhaus wegen Nachbar-Streit kritisiert

Sowohl ein McDonald's als auch ein Spar durften nicht ins leere Lokal neben dem Schauspielhaus einziehen, weil dieses sich dagegen wehrte. Nun üben Politiker Kritik.

Bei der Wahl eines Nachbarn ist das Schauspielhaus heikel.

Bei der Wahl eines Nachbarn ist das Schauspielhaus heikel.

Keystone/Christian Beutler

Weil sich das Zürcher Schauspielhaus sowohl gegen einen McDonald's als auch gegen einen Spar gewehrt hat, wird das leere Ladenlokal neben dem Schauspielhaus nun zum Politikum: 38 Gemeinderätinnen und Gemeinderäte wollen vom Stadtrat wissen, ob er das Vorgehen des Kulturhauses richtig findet.

In einer dringlichen schriftlichen Anfrage wollen sie Auskunft darüber, ob der Stadtrat das Verhalten des Schauspielhauses unterstützt und wenn ja, weshalb.

Politiker kritisieren Schauspielhaus

Die 38 Parlamentarier kritisieren, dass eine subventionierte Kulturinstitution den Gewerbemix in einem Quartier zu steuern versuche. Die Anfrage wurde am Donnerstag veröffentlicht.

Ende Januar wurde bekannt, dass das Schauspielhaus den geplanten Spar-Lebensmittelladen mit einem Rekurs bekämpft. Zwei Jahre zuvor wehrte sich das Schauspielhaus bereits gegen einen McDonald's. (sda)

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