Barcelona-Trip: Scheibe eingeschlagen – Philipp Müller bestohlen

Aktualisiert

Barcelona-TripScheibe eingeschlagen – Philipp Müller bestohlen

Nach der Frühlingssession gönnt sich der FDP-Ständerat und Ex-Rennfahrer einen Trip ans Formel-1-Testrennen. Zurück kam er ohne Gepäck.

von
oli
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Koffer und Taschen weg: Der FDP-Ständerat Philipp Müller ist in Barcelona bestohlen worden. (6. Juni 2015)

Koffer und Taschen weg: Der FDP-Ständerat Philipp Müller ist in Barcelona bestohlen worden. (6. Juni 2015)

Keystone/Alessandro della Valle
Die Scheiben des Mietautos der Reisegruppe wurden eingeschlagen.

Die Scheiben des Mietautos der Reisegruppe wurden eingeschlagen.

Keystone/Peter Schneider
Müller besuchte nach der Session in Bern das Testrennen der Formel 1 in Barcelona.

Müller besuchte nach der Session in Bern das Testrennen der Formel 1 in Barcelona.

Keystone/EPA/TONI ALBIR

Am letzten Testtag der Formel-1 in Barcelona ist es passiert: Philipp Müllers Reisegepäck wurde gestohlen. Diebe hätten das Mietauto der Reisegruppe aufgebrochen, schreibt der «SonntagsBlick». Die Täter hätten die Scheiben des Fahrzeugs eingeschlagen und alle Koffer und Taschen mitgenommen.

Der FDP-Ständerat besuchte das Testrennen direkt im Anschluss an die Frühlingssession im Bundeshaus. Sensible Dokumente habe er jedoch nicht dabei gehabt. «Den Computer, Akten und Dokumente habe ich Gott sei Dank in Bern gelassen», sagt Müller der Zeitung. «Und verletzt wurde auch niemand.» Ein ungutes Gefühl bleibe nach einem solchen Vorfall aber zurück.

Müller war selber Rennfahrer

Der Mietwagen war auf einem unbewachten Parkplatz abgestellt. Müller sagt, dass Kriminalität in Barcelona offensichtlich ein grosses Problem sei. Der FDP-Ständerat war früher selber Motorsportler. Er war aktiv in der Formel 3 und nahm an Tourenwagen-Meisterschaft teil. Trotz des Ärgernisses liess sich der Politiker die Grand-Prix-Stimmung nicht verderben. «Der Tag im Fahrerlager war grossartig und unvergesslich».

Der ehemalige FDP-Parteipräsident glaubt an Mercedes. «Ich bin mir sicher, dass das Weltmeisterteam die Karten noch nicht auf den Tisch gelegt hat.» Er habe den Finnen deshalb gefragt, ob er auf der Geraden den Fuss vom Gaspedal nehme, um mit nicht allzu guten Testzeiten die Gegner zu verwirren. «Für mich bleibt Mercedes auch 2017 der grosse Favorit», sagt Müller.

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