Gespräche mit CEO : Coop-Angestellte unterschreiben Petition für Homeoffice
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Gespräche mit CEO Coop-Angestellte unterschreiben Petition für Homeoffice

Rund 70 Büro-Angestellte von Coop haben eine interne Petition für Homeoffice unterschrieben. Die Beschäftigten wurden anschliessend zu Gesprächen mit dem CEO gerufen.

von
Yasmin Rosner
Der Coop-CEO kein Homeoffice: Joos Sutter an der Bilanzmedienkonferenz im Februar dieses Jahres. (Archivbild)

Der Coop-CEO kein Homeoffice: Joos Sutter an der Bilanzmedienkonferenz im Februar dieses Jahres. (Archivbild)

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Darum gehts

  • Coop-CEO Joos Sutter suchte Gespräche mit seinen Mitarbeitern.

  • Sie hatten sich mit einer Petition fürs Homeoffice stark gemacht.

  • Homeoffice ist aber derzeit bei Coop grundsätzlich verboten.

Mehrere Coop-Mitarbeiter mit Bürojobs machten sich im September mit einer Petition fürs Homeoffice stark. Daraufhin wurden sie von ihrem Chef zu Gesprächen eingeladen, schreibt die «NZZ am Sonntag» mit Verweis auf interne Quellen. Auch die Vorgesetzten der betroffenen Mitarbeiter waren dabei, als CEO Joos Sutter die Mitarbeiter auf ihre Petition ansprach. Homeoffice bleibe vorerst verboten, lautete das Fazit. Erst als der Bundesrat wenig später eine Empfehlung aussprach, durften die Mitarbeiter ihre Arbeit von zu Hause aus erledigen.

Die Coop-Medienstelle sagte auf Anfrage zur Zeitung: «Rund 90 Prozent unserer Mitarbeitenden arbeiten im Verkauf, in der Logistik und in der Produktion. Dort ist Homeoffice grundsätzlich nicht möglich.» Man würde daher von den anderen Mitarbeitern mit Bürojobs eine gewisse innerbetriebliche Solidarität erwarten. Auf die Frage, warum die Mitarbeiter zu einem Gespräch eingeladen worden seien, hiess es, dass sich die Unternehmensleitung «in einer «guten Unternehmenskultur» den offenen Fragen der Angestellten stelle.

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