Aktualisiert 06.06.2005 11:01

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«Schengen/Dublin will eine offene, moderne Schweiz»

Am 5. Juni haben wir über die Abkommen von Schengen/Dublin abgestimmt. Gegner und Befürworter lieferten sich im 20min-Forum eine hitzige Diskussion.

Klop: Gegen ein einheitliches Europa ist nichts einzuwenden. Aber ein Ja zu Schengen bedeutet freie Fahrt für Kriminelle. Was wir brauchen, ist

eine von uns geführte Einreisekontrolle.

Starkbier: Gewiss: Mit Schengen finden permanente lückenlose Personenkontrollen nicht mehr statt. Allerdings ist das schon heute bei über 700 000 Grenzübertritten pro Tag eine Illusion. Darum: Ja zu Schengen.

Dhimmi: Falls Schengen/

Dublin angenommen wird, werden die neuen, mit der EU-Osterweiterung hinzugekommenen Staaten wohl auch bald zum Schengen-Land gehören. Staaten notabene, bei denen die Kriminalitätsrate um einiges höher liegt als bei uns.

Karamasov: Schengen macht die Schweiz sicherer. Denn der Anschluss an das Schengen-Informationssystem erlaubt es, gesuchte Schwerverbrecher oder gestohlene Fahrzeuge innert Minutenschnelle in ganz Europa auszuschreiben.

Bula: Gerade bei kontinentübergreifenden Problemen wie Flüchtlinge oder das organisierte Verbrechen brauchen wir eine Zusammenarbeit mit anderen Ländern. Schengen steht zudem für eine moderne und offene Schweiz. Darum stimme ich Ja.

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