BASEL: Schengen-Einführung: Unsicherheit bei Pendlern
Aktualisiert

BASELSchengen-Einführung: Unsicherheit bei Pendlern

In drei Wochen tritt das Schengen-Abkommen in Kraft. Doch nur wenige wissen, was das für sie genau bedeutet.

von
Jonas Hoskyn

Die Grenzwächter haben momentan alle Hände voll zu tun. Immerhin wird am 12. Dezember aufs Schengen-System umgestellt. Und mit täglich 65  000 Pendlern aus dem Ausland betrifft dies Basel wie keine andere Schweizer Stadt. «Viele wissen nur, dass mal was kommt, aber nicht so genau, was das für sie bedeutet», sagt Pressesprecher Patrick Gantenbein.

Nun verteilt die Grenzwache deshalb einen Flyer, der die wichtigsten Fragen beantwortet. «Die grossen Änderungen finden hinter den Kulissen statt», so Gantenbein. «Die meisten werden gar nicht viel merken.»

Das Schengen-Abkommen ersetzt die systematische Personenkontrolle am Grenzposten durch Stichproben. Dafür sind in der Region vermehrt mobile Patrouillen unterwegs. «Beim Warenzoll an der Grenze bleibt aber alles beim Alten», so Gantenbein.

Weil die Schweiz nicht Mitglied der Europäischen Zollunion ist, gelten hier die gleichen Beschränkungen und Zollabgaben wie bisher.

Nächsten März stellt dann auch der Flughafen auf das neue System um. Bei Flügen im Schengenraum entfällt dann die Personenkontrolle ganz.

Deine Meinung