Aktualisiert 20.07.2005 19:36

«Okhotnik – The Hunter»Scheues Wolfskind in freier Natur

Verschlossener Schamanenjunge erkundet menschliche Begierden.

Der zwölfjährige Erken lebt mit seiner Mutter in einem abgelegenen kasachischen Bergdorf. Der Junge gilt als gefühlskaltes Wolfskind. Eines Nachts, als seine Mutter einen Jäger empfängt, stiehlt Erken dessen Pferd und Gewehr, um einen Laden zu überfallen.

Die Polizei ist ihm auf den Fersen, doch der Jäger findet ihn und stellt ihn vor die Wahl: entweder Gefängnis oder ein Leben mit ihm in den Bergen.

Auf der folgenden Reise versucht der Jäger, dem Jungen seine Lebensfreude und Erkenntnisse zu vermitteln, indem er ihm die Schönheit der Natur nahe bringt und ihn Freundschaft und Tod entdecken lässt.

Seine Probe besteht Erken, als er seine Mutter findet, die auf der Suche nach ihrem Sohn in den Bergen vor Kälte in Ohnmacht fällt.

Die Szene eines Mannes, der mit seiner Frau auf dem Rücken eines galoppierenden Pferdes Sex hat, steht stellvertretend für zwei Welten: diejenige der Menschen und die weitaus harmonischere der wilden Tiere. «Okhotnik» entführt in entlegene Landschaften und führt eine eigene, naturverbundene Lebensart vor Augen.

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