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MauenseeSchweinestall steht in Flammen

Gegen 13.30 Uhr ist in Mauensee ein Brand an einer Scheune ausgebrochen. Wie die Luzerner Polizei mitteilt, wurden zwei Personen verletzt. Die Mehrheit der rund 40 Schweine konnte gerettet werden.

von
Nadine Wechsler
Brand in Mauensee

Nach dem Mittag ist in Mauensee ein Brand an einer Scheune und einem Wohnhaus ausgebrochen.

20min-Community

Darum gehts

  • Bei der Luzerner Polizei wurde gegen 13.30 Uhr ein Brand in Mauensee gemeldet.

  • Gebrannt hat ein Schweinestall mit angebautem Wohnhaus.

  • Zwei Personen wurden verletzt und ins Spital gebracht.

  • Die Mehrheit der Tiere konnte in Sicherheit gebracht werden.

Ein Leser* berichtet von starker Rauchentwicklung im Bereich der Holzacherstrasse in Mauensee. Er konnte am Dienstagnachmittag beobachten, wie eine Scheune brannte. «Es gab sehr viel Rauch», berichtet er weiter. Es seien auch «Explosionen» zu hören gewesen. Der Leser mutmasst, dass es sich dabei um einstürzende Balken handeln könnte.

Das Feuer sei gegen 13.30 Uhr ausgebrochen. Als der Leser vor Ort war, sei auch bereits die örtliche Feuerwehr eingetroffen.

Wie ein weiterer Leser berichtet, habe es sich bei dem Gebäude um einen Schweinestall gehandelt. «Ich konnte beobachten wie zwei junge Schweine tot aus der Scheune geborgen wurden», so der Leser. Weitere Tiere wurden aus dem Stall gerettet und ausserhalb in Sicherheit gebracht, wie der Leser berichtet. Es habe sich um rund 40 Tiere gehandelt. Des Weiteren berichtet er von zwei bis drei hörbaren Explosionen: «Es hörte sich an, als wären Gasflaschen explodiert», so der Leser. Als er sich gegen 15.30 Uhr vom Ort entfernte, sei der Brand unter Kontrolle gewesen. «Es waren keine Flammen mehr zu sehen», erzählt der Leser.

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Die Luzerner Polizei wurde gegen 13.30 Uhr alarmiert.

Die Luzerner Polizei wurde gegen 13.30 Uhr alarmiert.

Luzerner Polizei
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein Teil der Scheune bereits in Vollbrand, wie es in einer Mitteilung der Polizei heisst.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein Teil der Scheune bereits in Vollbrand, wie es in einer Mitteilung der Polizei heisst.

Luzerner Polizei
Ein Übergriff des Feuers auf die umliegenden Gebäude, unter anderem auf eine Biogasanlage, konnten durch die Einsatzkräfte der Feuerwehren verhindert werden.

Ein Übergriff des Feuers auf die umliegenden Gebäude, unter anderem auf eine Biogasanlage, konnten durch die Einsatzkräfte der Feuerwehren verhindert werden.

Luzerner Polizei

Auf Anfrage bei der Luzerner Polizei bestätigte Urs Wigger am Dienstagnachmittag den Brand. Genauere Angaben zum Brand können zur Zeit keine gemacht werden. Wigger teilte mit, dass ein Wohnhaus und eine Scheune vom Brand betroffen seien. Die Löscharbeiten seien momentan im Gang. Ob sich in den betroffenen Gebäuden Menschen oder Tiere aufgehalten haben, sei derzeit noch offen.

Gegenüber Pilatustoday bestätigt Feuerwehr Einsatzleiter Andreas Schmid, dass sich rund 40 Schweine im Stall aufgehalten haben. Für mindestens vier Tiere sei jede Hilfe zu spät gekommen. Ausserdem mussten zwei Personen ins Spital gebracht werden, über den Grad der Verletzung sei noch nichts bekannt, so Schmid weiter. Das Wohnhaus – das an die Schweinescheune angebaut war – sei dank einer Feuerschutzwand nicht direkt vom Brand betroffen. Schmid spricht von einem enormen Sachschaden.

In einer Medienmitteilung vom Dienstagabend ergänzt die Luzerner Polizei, dass die vier Tiere verendet oder derart stark verletzt wurden, dass sie vom Tierarzt eingeschläfert werden mussten. Neben dem Übergreifen auf das Wohnhaus konnte auch das Übergreifen auf eine Biogasanlage durch die Einsatzkräfte verhindert werden. Im Einsatz standen rund 80 Angehörige der Feuerwehren Knutwil-Mauensee und Region Sursee.

Die Untersuchung zur Brandursache laufen und werden durch die Brandermittler der Luzerner Polizei geführt, wie es in der Mitteilung heisst.

*Name der Redaktion bekannt.

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