Aktualisiert

Scheunen bleiben wegen dem Hudelwetter leer

«Langsam werden die Bauern nervös», sagt Paul Indermühle vom Inforama Hondrich. Seit Wochen regnet es, dabei wäre es an der Zeit, zu emden.

Bei diesem Wetter kann man kein Heu dörren. Zudem wächst das Gras nicht nach, wenn man es nicht schneiden kann: Bereits zeichnet sich für den Herbst ein Futtermittel-Engpass ab. «Das liegt aber weniger am Regen als an der Hitzeperiode, die wir im Juli hatten», sagt Indermühle.

Die Bauern müssen mit Mehrausgaben für Futter und weniger Einnahmen wegen der geringeren Milchleistung der Kühe rechnen.

Dass die Schneefallgrenze schon jetzt gegen 2000 Meter sinkt, ist für Vreni Schmid von der Alp Gental bei Innertkirchen aber alles andere als eine Katastrophe. Schmid: «Das Schöne ist doch, dass wir hier so eng mit der Natur leben. Wir passen uns an und machen das Beste daraus.»

(mar)

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