Baustellenfrust: Schichtbetrieb auf Hardbrücke?
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BaustellenfrustSchichtbetrieb auf Hardbrücke?

Die Stadt Zürich beugt sich dem Druck: Die Sanierung der Hardbrücke soll mit Schichtbetrieb nun doch schneller vorangehen.

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tor/rom

In der Montagsausgabe von 20 Minuten beklagten sich bürgerliche Politiker über die mit zweieinhalb Jahren viel zu lange dauernden Sanierungsarbeiten an der Hardbrücke. Gestern nun reagierte die Stadt auf die Vorwürfe: «Wir prüfen zurzeit intensiv, wie wir allenfalls mit Schichtbetrieb die Sanierung der Hardbrücke beschleunigen können», sagt Vilmar Krähenbühl, stellvertretender Stadtingenieur. Möglich sei zum Beispiel, dass der Schichtbetrieb nur auf Teilabschnitten des 1,35 Kilometer langen Bauwerks eingeführt werde. Ob aber künftig auch am Abend, in der Nacht oder am Wochenende gearbeitet werde, kann Krähenbühl im Moment noch nicht sagen: «Zuerst müssen wir die Mehrkosten der Zeitersparnis gegenüberstellen.» Die Koordination der Stadt mit dem zuständigen Bauunternehmen sei in vollem Gange.

Derweil hat die Sanierung der Hardbrücke gestern, am ersten Tag nach den Sommerferien, zu langen Rückstaus geführt. «Der Feierabendverkehr rollte zwar zähflüssig, war aber nie völlig blockiert», sagt Heiko Ciceri, Sprecher der Dienstabteilung Verkehr. Dies sei auch der Sperrung der Rampe Sihlquai zu verdanken. «Dadurch fliesst der Verkehr jetzt besser.» (tor/rom/20 Minuten)

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