Australian Open: Schiedsrichter-Lift ist für Fans ein Flop

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Australian OpenSchiedsrichter-Lift ist für Fans ein Flop

Die Stuhlschiedsrichter in Melbourne haben bisher immer eine Leiter erklimmen müssen, um auf ihren Sitz zu kommen. Damit ist nun Schluss.

von
hua

Bei Djokovic bleibt der Tennis-Lift stecken. (Video: Australian Open TV/Youtube)

Auf den drei grössten Plätzen im Melbourne Park steht seit diesem Jahr ein hypermodernes Gerät: der Stuhl des Schiedsrichters. Auf Rod Laver, Margaret Court und in der Hisense Arena dürfen die Fans neu einen Lift bestaunen, der die Referees per Knopfdruck auf die gewünschte Höhe hievt.

«Der neue automatische Stuhl ist nicht nur praktisch für unsere Stuhlschiedsrichter, sondern er wird auch den Fans viel Spass bereiten, wenn sich der Unparteiische in die benötigte Höhe befördert», ist Tom Larner, Verantwortlicher für das operative Geschäft des australischen Tennisverbands, überzeugt.

Frisches Design alle fünf Jahre

Dass das aktuelle Modell noch nicht ganz ausgereift ist, musste Novak Djokovic feststellen. Anlässlich der «Tie Break Tens» in Melbourne vor dem Australian Open probierte der Serbe einen solchen Schiedsrichterstuhl aus – und blieb stecken (siehe Video). Was die Zuschauer direkt dahinter vom neuen Hochsitz halten, ist bis anhin nicht bekannt. Die Sicht wird auf jeden Fall eingeschränkt sein.

Doch nicht nur auf den grossen Courts, sondern auch auf den restlichen 22 Plätzen wurden die Sitzflächen angepasst. Alle kommen im neuen, modernen Australian-Open-Design daher. Der australische Tennisverband frische seine Court-Möbel alle fünf Jahre auf, so Larner.

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