Schiffe kollidieren bei dichtem Nebel auf dem Rhein
Aktualisiert

Schiffe kollidieren bei dichtem Nebel auf dem Rhein

Bei dichtem Nebel hat es am Freitag auf dem Rhein zwei Unfälle mit insgesamt fünf Schiffen gegeben.

Bei Leverkusen stiess am Morgen ein mit Mais beladener Frachter mit zwei Tankern zusammen und wurde dabei im Bereich des Laderaums beschädigt, wie die Wasserschutzpolizei mitteilte. Durch ein Leck laufe Wasser in das Schiff, gesunken sei es zunächst aber nicht. Die beiden Besatzungsmitglieder wurden von einem der Tanker aufgenommen.

Zuvor waren den Angaben zufolge bei Düsseldorf ein Küstenmotorschiff (richtig) und ein Tankmotorschiff kollidiert. Die Sichtweite habe zum Zeitpunkt des Unfalls etwa zehn Meter betragen. Der Kapitän des Tankmotorschiffes sei verletzt ins Krankenhaus gebracht worden, das Küstenmotorschiff habe sich festgefahren und auch am Freitagnachmittag noch an der Unfallstelle gelegen.

Auf dem Rhein bei Leverkusen pumpe die Feuerwehr grosse Mengen Wasser aus dem Frachter, hiess es. Ausserdem wolle man mit Hilfe eines Schwimmbaggers versuchen, den Mais in den Rhein zu baggern, um das Schiff vor dem Sinken zu bewahren. Die Schifffahrt sei nicht behindert.

Wie es zu den Unfällen kam, konnte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei zunächst nicht sagen. Bei Nebel müssten sich die Schiffe auf ihren Radar verlassen. Dabei könnten technische Probleme ebenso zu Unfällen führen wie fehlerhafte Absprachen. Auch über die Höhe der entstandenen Schäden gab es zunächst noch keine Angaben. (dapd)

Deine Meinung