Aktualisiert 01.06.2010 21:34

BaselSchilder verkaufen statt versteigern

Begehrte Kontrollschilder für Autos und Motorräder werden im Kanton Basel-Stadt künftig nicht mehr versteigert, sondern zu einem festen Preis verkauft.

Die Versteigerungen von Nummernschildern spülten über eine halbe Million Franken in die Basler Staatskasse.

Für weitere Versteigerungen gebe es nicht mehr genügend geeignete Kennzeichen, begründete die Basler Regierung am Dienstag die Änderung bei der Vergabe von Wunschkontrollschildern. Solche kosten in Zukunft mindestens 250 Franken für Motorräder und 500 Franken für Personenwagen.

Ein Verzeichnis der verfügbaren Nummernschilder wird ab August regelmässig im Internet publiziert. Sie kann auch am Schalter der Motorfahrzeugkontrolle bezogen werden. Die jeweilige Wunschnummer erhält derjenige, der als erster kommt und bezahlt, wie es in der Mitteilung heisst.

Die Versteigerungen von Kontrollschildern haben einen Erlös von 537 000 Franken gebracht. Am gefragtesten und lukrativsten waren in den seit 2007 durchgeführten zehn Auktionen jeweils einstellige Nummernschilder und solche mit einer niedrigen zweistelligen Zahlenkombination.

Am meisten Geld verdiente der Kanton mit dem Kennzeichens «BS 2»: Dessen Versteigerung brachte 28 500 Franken ein, wie es bei der Sicherheitsdirektion auf Anfrage hiess. (sda)

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