Sachsen: Schiller, bezahl endlich die Billag
Aktualisiert

SachsenSchiller, bezahl endlich die Billag

Die Deutsche Gebühreneinzugszentrale (ähnlich wie die Schweizer Billag) hat in einer Schule in Sachsen den Eindruck erweckt, als wolle sie vom längst verstorbenen Nationaldichter Friedrich Schiller Rundfunkgebühren eintreiben.

Bei der «Friedrich Schiller»-Grundschule in Weigsdorf-Köblitz gingen gleich mehrere Schreiben ein, in denen «Herr Friedrich Schiller» Angaben zu seinem aktuellen TV- und Radiokonsum machen sollte. Die GEZ bestätigte am Dienstag einen entsprechenden Bericht der «Dresdner Morgenpost».

Eine GEZ-Sprecherin sagte der AP, so etwas könne bei der Riesenmenge an Daten immer passieren. Friedrich Schiller sei auch kein so ungewöhnlicher Name, als dass dies hätte gleich auffallen müssen. Die Anschrift von «Friedrich Schiller» erhielt die GEZ nach eigenen Angaben von einem Adressenanbieter für die Zielgruppe «Haushalte».

Nach dem Zeitungsbericht hatte der Schulleiter den Gebührenfahndern zwar mitgeteilt, dass der Angeschriebene nicht mehr in der Lage sei, Radios anzumelden. Gleichwohl soll die GEZ noch ein weiteres Mahnschreiben verschickt haben. (dapd)

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