Schindler baut 27 Stellen ab
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Schindler baut 27 Stellen ab

Der Lift- und Fahrtreppenbauer Schindler will bei der Entwicklung von Komponenten vermehrt mit spezialisierten Anbietern zusammenarbeiten.

Im Bereich Forschung und Entwicklung in Ebikon erfolgen 15 Kündigungen und 12 vorzeitige Pensionierungen.

Man wolle sich verstärkt auf die Systemkompetenz, die Anwendung neuer Technologien sowie auf kritische Kernkomponenten konzentrieren, teilte der Schindler-Konzern am Dienstag mit. Dies um bei der Innovation von Aufzugssystemen und -Dienstleistungen weiterhin eine führende Rolle zu spielen.

Im Zuge dieser Fokussierung will man bei der Entwicklung von Komponenten vermehrt mit spezialisierten Anbietern zusammenarbeiten. Davon verspricht sich Schindler einen effizienteren und kostengünstigeren Entwicklungsprozess. Das führe aber im Bereich Forschung und Entwicklung zu «organisatorischen und personellen Anpassungen».

Für den Abbau der 27 Stellen besteht laut Medienmitteilung ein Sozialplan. Auch biete man den Betroffenen Ausbildung und individuelle Unterstützung bei der beruflichen Neuorientierung an. Schindler organisiert dazu ein internes Arbeitsmarkt-Zentrum.

(sda)

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