Mangelnder Respekt: Schiri-Abfuhr für Constantin und Xamax
Aktualisiert

Mangelnder RespektSchiri-Abfuhr für Constantin und Xamax

Sion- und Xamax-Spiele werden auch künftig von Schweizer Schiedsrichtern geleitet. Die Swiss Football League hat eine Forderung der beiden Vereinspräsidenten abgelehnt.

Sion-Präsident Christian Constantin muss weiter mit Schweizer Schiedsrichtern leben. (Bild: Keystone)

Sion-Präsident Christian Constantin muss weiter mit Schweizer Schiedsrichtern leben. (Bild: Keystone)

Die SFL wirft den Präsidenten von Sion und Neuchâtel Xamax mangelnden Respekt vor und appelliert an den Fair Play-Gedanken. «Der Vorstoss zeugt von mangelndem Respekt gegenüber den Spielleitern, den anderen Klubs, der Liga und dem Verband», liess SFL-Präsident Thomas Grimm nach dem Schiedsrichter-Zusammenzug in Ittigen in einem Communiqué verlauten. Die SFL und der Verband (SFV) können die Forderungen der beiden Präsidenten nicht nachvollziehen und sehen keine Veranlassung, darauf einzutreten.

Constantin und Bernasconi hatten nach der 3. Runde der ASL in einem Schreiben an die SFV-Schiedsrichterkommission verlangt, dass ihre Meisterschaftspartien in Zukunft von ausländischen Unparteiischen geleitet werden. Nach einigen umstrittenen Entscheiden gegen ihre Vereine waren sie der Meinung, dass die Schweizer Schiedsrichter Vorurteile gegen die Westschweizer Klubs haben. (si)

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