Schlägerei nach Bubenstreit
Aktualisiert

Schlägerei nach Bubenstreit

Beim Fussballspielen gerieten sich zwei Buben in die Haare, worauf sich ihre Familien einmischten. Am Ende prügelten sich zehn Personen – vier von ihnen mussten ins Spital.

Ein harmloses Gekicke auf dem Quartierspielplatz in Freiburg endete am Wochenende in einer blutigen Massenschlägerei. Erst stritten sich zwei Buben (10 und 15 Jahre).

«Zwischen den beiden kam es zu einem Handgemenge», sagt Hans Maradan von der Kapo Freiburg. Der Vater des einen Jungen mischte sich ein. Darauf artete die Situation aus: Immer mehr Familienmitglieder ergriffen Partei für ihre Junioren. Schliesslich prügelten zehn Personen mit den Fäusten aufeinander ein. Dutzende von Quartierbewohnern schauten dem Spektakel zu.

Rund zwölf Polizisten mussten die Streithähne schliesslich trennen. Zwei Männer (38 und 50 Jahre) und der 15-Jährige wurden leicht verletzt ins Spital gebracht. Eine 30-Jährige ist noch in Spitalpflege. Eine der streitlustigen Familien wohnt in Freiburg, die andere im Saanebezirk. Maradan: «Sie haben sich offenbar nicht gekannt.»

Andrea Abbühl

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