Aktualisiert 07.12.2010 08:15

Starke Regenfälle

Schlamm begräbt 100 Menschen unter sich

Ein riesiger Erdrutsch in der kolumbianischen Stadt Bello hat 23 Menschen getötet und 100 weitere verschüttet.

Viele Helfer versuchen nach dem Erdrutsch die Verschütteten zu bergen.

Viele Helfer versuchen nach dem Erdrutsch die Verschütteten zu bergen.

Ein nach wochenlangem Regen niedergegangener Erdrutsch hat im Nordwesten Kolumbiens mindestens 23 Menschen das Leben gekostet und vermutlich bis zu 100 weitere verschüttet. Elf der bestätigten Toten seien Kinder. Wie der Katastrophenschutz des Staats Antioquia am Sonntag mitteilte, wurden zwei Leichen in dem Ort Bello bei Medellin geborgen.

Es sei ein riesiger Erdrutsch gewesen, sagte der Direktor des Katastrophenschutzes, John Rendon. Zur Bergung von Verschütteten seien Suchhunde im Einsatz, hiess es.

Einige Familien in besonders gefährdeten Zonen würden in Sicherheit gebracht, teilte Antioquias Bürgermeister Luis Alfredo Ramos mit.

In der kolumbianischen Andenregion kommt es bei Regen oft zu Erdrutschen. In diesem Jahr hat es besonders heftige Niederschläge gegeben. Nach Angaben des Roten Kreuzes hat es bei Unwettern in diesem Jahr in Kolumbien mindestens 176 Tote gegeben (sda/dapd)

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