Aktualisiert

Schlammlawine tötet 31 Menschen in Guatemala

Nach heftigen Regenfällen hat ein Erdrutsch in Guatemala 31 Menschen getötet. Wie der nationale Katastrophenschutz berichtete, werden noch viele Menschen vermisst, zahlreiche Bewohner von San Antonio Senahú wurden verletzt.

Der guatemaltekische Präsident Oscar Berger besuchte den Unglücksort etwa 300 Kilometer nördlich von Guatemala-Stadt und versprach den Opfern Hilfe.

Die Lawine aus Schlamm und Steinen hatte in der Nacht zu Donnerstag Teile von San Antonio Senahú im Norden Guatemalas unter sich begraben.

Freiwillige Helfer suchten in den Trümmern noch am Freitag nach möglichen Überlebenden. Der Katastrophendienst in Guatemala befürchtete, dass die Zahl der Toten noch steigen könnte. Grund für den Erdrutsch sei die Wetterlage, teilte der Dienst mit.

Immer wieder lösen starke Regenfälle in Mittelamerika grössere Schlammlawinen aus. In Mexiko und in den Ländern Zentralamerikas sind viele Häuser und ganze Stadtteile an Stellen errichtet, die von Schlammlawinen oder Erdrutschen erfasst werden können. Bei einem ähnlichen Unglück ebenfalls in dieser Gegend waren vor fünf Jahren 15 Menschen gestorben. (sda)

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