Orange Cinema Zürich: Schlatter stahl Blumen für den Muttertag
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Orange Cinema ZürichSchlatter stahl Blumen für den Muttertag

Bei der Vorpremiere von «Der kleine Nick» verrieten Promis wie Beat Schlatter, Sara Hildebrand oder Clifford Lilley, was sie in ihrer Kindheit gemacht haben, um die Eltern auf sich aufmerksam zu machen.

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Fabienne Riklin / tilllate

Es ist der erste Auftritt der «drei Engel für Glanz und Gloria» gewesen. Und alle drei SF-Moderatorinnen haben neben ihrem Beruf gemeinsam, dass sie als jeweils jüngstes Kind in der Familie aufgewachsen sind. Anders als der kleine Nick mussten sie nie um die Aufmerksamkeit ihrer Eltern fürchten.

Denn dieser versucht sich in der nostalgischen Verfilmung des gleichnamigen Kinderbuchklassikers von René Goscinny und Jean-Jacques Sempé bei seinen Eltern unentbehrlich zu machen, als er befürchtet, seine Mutter könnte schwanger sein. «Ich war die, die meine drei Jahre ältere Schwester sowie den vier Jahre älteren Bruder immer genervt hat und trotzdem meine Mutter auf meiner Seite hatte», erzählt Sara Hildebrand, die neue Moderatorin von Glanz und Gloria. Die 23-jährige Ostschweizerin hatte gestern an der Orange Cinema Vorpremiere «Der kleine Nick» ihren ersten öffentlichen Auftritt.

Ebenfalls etwas hinterlistig nütze Moderatorin Annina Frey ihren Bonus als Kücken aus. «Ich zerstörte den Klötzliturm meines Bruders, haute ihm noch eine und weinte dann, sobald meine Mutter ins Zimmer kam.» Etwas mehr bestechen musste da Nicole Berchtold ihre Mutter schon. «Margeriten-Ketten habe ich ihr oft gemacht.»

Anders haben die anderen Gäste auf sich aufmerksam gemacht: Der Werber des Jahres 2009, Frank Bodin, donnerte beispielsweise liebend gern mit seinen Skis ohne einen Rank zu machen die Pisten hinunter. Schauspieler Walter Roderer war dafür immer als Erster am Tisch, um den Platz neben seiner Mutter zu ergattern. Bevorzugt Quengeln benötigte Sportlounge-Moderatorin Steffi Buchli, um etwas zu erhalten und auch der ehemalige Leichtathlet Dave Dollé tobte, wenn er seine Schwester hüten musste.

Die Aufmerksamkeit in seiner Jugend von sich zu lenken, versuchte dafür Komiker Beat Schlatter. «Es galt, den Scheinheiligen zu Hause zu spielen», sagt er. Um all den Ärger mit der Polizei wieder Wett zu machen, klaute der kleine Schlatter beispielsweise kurz vor dem Muttertag von der Nachbarin den Blumenstrauss. «Diese hatte ihn über Nacht auf den Fenstersims gestellt, optimal zum Abtransportieren», so Schlatter lachend.

Ungewollt provoziert haben dafür die beiden Stylisten Clifford Lilley und Lisa Rossi ihre Eltern. Zusammen mit ihrer Zwillingsschwester schnitt sich die damals noch brünette Rossi ihr hüftlanges Haar zu einem «Bürstenschnitt» ab. Und Clifford Lilley bevorzuge zum Spielen Mutters Make-up sowie ihr hellblaues Chiffonkleid mit Pailletten-Corsage. «Es war wunderbar, darin zu tanzen und meine Mutter hat geschimpft», sagt Clifford.

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