Aktualisiert 04.08.2004 14:54

Schleier über den Winterthur-Versicherungen

Die Zukunft der zum Bankenkonzern Credit Suisse Group (CSG) gehörenden Winterthur liegt hinter einem Schleier.

Die CSG konzentriere sich voll darauf, die Profitabilität im Versicherungsgeschäft kontinuierlich zu verbessern und die Winterthur als eine der führenden Retail-Versicherungen in wichtigen europäischen und weiteren ausgewählten Märkten zu positionieren, sagte CSG-Chef Oswald J. Grübel am Mittwoch bei der Präsentation der CSG-Halbjahresbilanz vor den Medien in Zürich. Gleichzeitig würden aber alle strategischen Optionen geprüft, «um den Wert des Versicherungsgeschäfts für alle unsere Stakeholder zu optimieren», fügte Grübel bei. Die Winterthur werde die operative Performance weiter verbessern müssen. Mit der Prüfung aller strategischen Optionen für die Winterthur zuständig ist deren bisheriger Finanzchef John Dacey, wie die CSG weiter bekannt gab. Er übernimmt seine neue Funktion in der Geschäftsleitung am kommenden 1. September. Grübel lüftete den Schleier über die Art der Optionen um keinen Millimeter und liess sich nicht entlocken, ob dies - wie von Analysten und Medien schon mehrfach vermutet - auf den Verkauf der Winterthur-Versicherungen hinauslaufe. Es gehe darum, alle Möglichkeiten zu untersuchen, um die Winterthur weiter zu verbessern und deren Wert für die Stakeholder zu erhöhen, wiederholte er. Grübel äusserte sich auch nicht dazu, bis wann ein Entscheid zu erwarten ist. (dapd)

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