Bangkok: Schlemmen in der Millionen-Metropole
Aktualisiert

BangkokSchlemmen in der Millionen-Metropole

Willkommen in Bangkok, wo es an jeder Ecke zischt, dampft und brodelt. Die Thais kochen und essen 24 Stunden am Tag. Eine kulinarische Expedition durch die Metropole.

von
Isabelle Riederer
Die Zutaten werden frisch auf einem Markt eingekauft. Der Floating Market ist mit seiner Fülle an Früchten, Kräutern und Gewürzen ein Erlebnis. Kochkurs im Swissôtel.

Die Zutaten werden frisch auf einem Markt eingekauft. Der Floating Market ist mit seiner Fülle an Früchten, Kräutern und Gewürzen ein Erlebnis. Kochkurs im Swissôtel.

Die Auswahl an Gaumenfreuden ist in der Thai-Küche enorm. Schon am Flughafen steigt den Ankömmlingen der süssliche Curryduft in die Nase. Kaum in der Stadt reihen sich unzählige Essstände, Marktbuden und Garküchen aneinander.

«Der Papayasalat (Som Tam) gehört zu jedem Thai-Menü einfach dazu», erklärt Chefkoch Jamnong Nirung­san, der im Swissôtel Nai Lert Park Thai-Kochkurse leitet. Die Zutaten werden auf einem der zahlreichen Märkte eingekauft. Der grösste ist der Chatuchak Weekend Market. Zwei Tage die Woche kann man hier vom Hühnerei über frittierte Heuschrecken bis hin zu gegrillten Fröschen alles kaufen.

Das zweite Muss in der Thai-Küche laut Chefkoch Nirungsan: ein Currygericht mit Poulet, Fisch oder Krevetten – Hauptsache scharf und mit viel Chili! Ein solch traditionelles Curry wird auch auf den romantischen Flussfahrten angeboten. Gemütlich tuckert man über den Chao Phraya und geniesst ein leckeres Kaeng Phat Gai (scharfes Poulet-Curry).

Wer glaubt, jetzt sei Schluss, der irrt sich! Essen ist im Land des Lächelns keine Bedürfnisbefriedigung, sondern ein gesellschaftliches Erlebnis. So folgt auf Salat und Curry eine Tom Yam (scharfe Kokosmilchsuppe), die einem den Schweiss auf die Stirn treibt. Da bietet der abschliessende Gemüsegang samt Dip eine willkommene Abkühlung.

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