21.03.2019 14:56

Capolago TI

Schlepper von 26 Flüchtlingen gefasst

Beim Versuch 26 Flüchtlinge illegal in die Schweiz zu bringen, wurden am Donnerstagmorgen vier mutmassliche Schlepper im Tessin festgenommen.

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Die Tessiner Kantonspolizei und das Grenzwachkorps bestätigen die Festnahme von vier aus dem Nahen Osten stammenden, in Belgien wohnhaften Männer.

Die Tessiner Kantonspolizei und das Grenzwachkorps bestätigen die Festnahme von vier aus dem Nahen Osten stammenden, in Belgien wohnhaften Männer.

Francesca Agosta
Der Einsatz hätte um rund sieben Uhr stattgefunden. Bei den Verdächtigen zwischen 27- bis 35-Jährigen soll es sich um mutmassliche Schlepper handeln, die versuchten 26 Flüchtlinge illegal in die Schweiz zu bringen.

Der Einsatz hätte um rund sieben Uhr stattgefunden. Bei den Verdächtigen zwischen 27- bis 35-Jährigen soll es sich um mutmassliche Schlepper handeln, die versuchten 26 Flüchtlinge illegal in die Schweiz zu bringen.

Francesca Agosta
Der Transport sei mit drei Autos, darunter ein Lieferwagen, erfolgt und gegen sieben Uhr von der Polizei bemerkt worden.

Der Transport sei mit drei Autos, darunter ein Lieferwagen, erfolgt und gegen sieben Uhr von der Polizei bemerkt worden.

Francesca Agosta

Die Tessiner Kantonspolizei und das Grenzwachkorps bestätigen die Festnahme von vier aus dem Nahen Osten stammenden und in Belgien wohnhaften Männer. Bei den Verdächtigen zwischen 27- bis 35 Jahren soll es sich um mutmassliche Schlepper handeln, die versuchten 26 Flüchtlinge illegal in die Schweiz zu bringen. Der Transport sei mit drei Autos, darunter ein Lieferwagen, erfolgt und gegen sieben Uhr von der Polizei bemerkt worden.

Schwerer Verstoss gegen Ausländerrecht

Den Fall übernahm nach der Festnahme die kombinierte Anti-Schlepper-Gruppe, die sich aus Kantonspolizei, Grenzwacht und Bundespolizei zusammensetzt. Den vier Männern wird vorgeworfen, den Flüchtlingen Beihilfe zur illegalen Einreise geleistet zu haben, was ein schwerer Verstoss gegen das Ausländerrecht bedeutet. Weiter könnten den Verdächtigen Bereicherungsabsicht und bandenmässiges Handeln angelastet werden. Mit den Untersuchungen wurde der Tessiner Generalstaatsanwalt Arturo Garzoni beauftragt.

(SDA)

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