Schluss mit Hilton-Filmchen

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Schluss mit Hilton-Filmchen

Partygirl Paris Hilton hat eine einstweilige Verfügung gegen den Betreiber der Web-Site erwirkt, der brisante Filmchen und Gegenstände aus ihrem Privatbesitz veröffentlicht hat.

Laut der Gerichtsentscheidung von Freitag dürfen die Sozialversicherungsnummer, medizinische Unterlagen und weitere Informationen über die 25-Jährige vorerst nicht mehr im Internet unter der Domain Parisexposed.com zur Schau gestellt werden. Hiltons Sprecher Elliott Mintz zeigte sich erleichtert über die Entscheidung.

Die Veröffentlichung von Dingen aus dem Privatbesitz der Hotelerbin sei «der beunruhigendste Eingriff in die Privatsphäre einer Person des öffentlichen Lebens, die ich je gesehen habe», sagte Mintz am Samstag. Bei den auf der Web-Site gezeigten Dingen handele es sich um Privatsachen, die nach einem Einbruch in ihrem einstigen Haus vor zwei Jahren in einem Lager in Los Angeles deponiert worden seien, hatte Hilton erklärt. Ihrer Klage zufolge wurde ihr Besitz von einem Ehepaar für 2775 Dollar aus dem Lagerhaus erworben und dann für zehn Millionen Dollar an die Betreiber der Web-Site verkauft. Dort heisst es dagegen, die Gegenstände seien versteigert worden, nachdem Hilton die Kosten für die Lagerung nicht mehr bezahlt habe. (dapd)

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