Schlussplädoyer im Kaprun-Prozess
Aktualisiert

Schlussplädoyer im Kaprun-Prozess

Im Prozess um die Brandkatastrophe von Kaprun hat die Staatsanwaltschaft ungenügende Brandschutzvorkehrungen der Seilbahnbetreiber für das Unglück verantwortlich gemacht.

Der Brand sei vorhersehbar gewesen.

In ihrem Abschlussplädoyer sagte Staatsanwältin Eva Danninger am Dienstag, der Brand, bei dem 155 Menschen starben, sei eindeutig im Heizlüfter im Führerhaus der Gletscherbahn entstanden. Es habe absolute Defizite beim Brandschutz gegeben.

In dem seit Juni 2002 laufenden Verfahren sind insgesamt 16 Beschuldigte wegen «fahrlässiger Herbeiführung einer Feuersbrunst» und «fahrlässiger Gemeingefährdung» angeklagt. Die Beweisaufnahme war am 8. Januar abgeschlossen worden. Mit der Urteilsverkündung wird am 19. Februar gerechnet. (sda)

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