Aktualisiert 21.03.2006 20:53

Schnäggehuus: GFK soll Vorwürfe prüfen

Nachdem eines von drei Strafverfahren wegen Satanismus und Folter gegen Eltern von Bewohnerinnen des thurgauischen Wohnzentrums Schnäggehuus eingestellt wurde, suchen die Eltern die Öffentlichkeit.

In einem Brief an alle Thurgauer Kantonsräte ersuchen sie diese um Hilfe, weil sie bei Thurgauer Behörden kein Gehör gefunden hätten, wie das «Tagblatt» gestern schrieb. SVP-Kantonsrat Andrea Vonlanthen steht mit den Familien in Kontakt: «Ich verlange, dass der grosse Rat dem Schnäggehuus die Betriebsbewilligung entzieht.»

FDP-Fraktionschef, Gerichtspräsident Hans Munz, meinte auf Anfrage, er hielte es für sinnvoll, wenn sich die Geschäftsprüfungskommission (GFK) mit dem Thema befassen würde. Einer der Fälle liegt beim Untersuchungsamt Uznach. Er soll im dritten Quartal 2006 abgeschlossen werden.

(jep/loo)

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