Letzte Session für Hugo Fasel: «Schnauz» verabschiedet sich aus Politik

Aktualisiert

Letzte Session für Hugo Fasel«Schnauz» verabschiedet sich aus Politik

Nationalratspräsident André Bugnon hat «einen der berühmtesten Schnäuze im Parlament» verabschiedet. Er meinte damit den Freiburger Christlichsozialen Hugo Fasel, der nach 17 Jahren im Nationalrat zurücktrat.

Der bald 53-jährige Gewerkschafter aus dem Kanton Freiburg war 1991 auf einer Christlichsozialen Liste in den Nationalrat gewählt worden. Ab 1995 gehörte er der Grünen Fraktion an. Er arbeitete in in verschiedenen Kommissionen mit.

Bugnon (SVP/VD) wünschte Fasel alles Gute in seinem neuen Amt als Direktor des Hilfswerks Caritas. Er hoffe, dass Fasel für sein liebstes Hobby, das Schlafen, noch genügend Zeit finde, scherzte Bugnon mit einem Augenzwinkern.

Bis Ende August war Fasel Präsident des Gewerkschaftsdachverbands Travail.Suisse. Seinen Rücktritt von diesem Amt und aus dem Nationalrat hatte er damit begründet, dass er sich auf seine neue Aufgabe bei der Caritas konzentrieren und dies auch klar signalisieren wolle.

Fasel wurde am 4. Oktober 1955 geboren. Nach dem Studium der Ökonomie und der Tätigkeit als Assistent an der Universität Freiburg wurde er 1986 Zentralsekretär des Christlichnationalen Gewerkschaftsbundes der Schweiz (CNG).

Nachfolgerin von Hugo Fasel im Nationalrat ist die 51-jährige Freiburger Grossrätin und CSP-Vizepräsidentin Marie-Thérèse Weber-Gobet. (sda)

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