Schnee im Überfluss – Probleme in den Alpen
Aktualisiert

Schnee im Überfluss – Probleme in den Alpen

Die Schweiz wird weiter eingeschneit. Gestern fielen bis zu 50 Zentimeter Schnee. Wegen Lawinengefahr wurden ganze Dörfer von der Umwelt abgeschnitten.

Im Grossraum Brienzersee fielen allein in der Nacht auf gestern bis zu einem halben Meter Schnee, in weiteren Gebieten entlang des Alpennordhangs bis hin zum Säntis wurden innert weniger Stunden bis zu 40 Zentimeter Neuschnee gemessen.

Im Grimsel- und Sustenpass-Gebiet wurden die Gemeinden Guttannen und Gadmen von der Umwelt abgeschnitten. An beiden Orten drohten Lawinenabgänge. Die Zufahrtsstrassen können voraussichtlich frühestens heute Mittag wieder geöffnet werden.

Auch die Hauptstrasse am rechten Ufer des Brienzersees wurde gestern zwischen Oberried und Eblingen gesperrt. Ebenfalls wegen Lawinengefahr wurde die Strassenverbindung entlang des Klöntalersees GL in beiden Richtungen gesperrt. Auch im Urnerland blieben mehrere Verbindungen unterbrochen. Im Kanton Waadt warnten die Behörden vor Waldspaziergängen wegen der Gefahr durch umstürzende Bäume.

Am Alpennordhang – ohne Gotthardgebiet – und im nördlichen Unterwallis ist die Lawinengefahr laut dem Institut für Schnee- und Lawinenforschung zurzeit gross. Zudem sind die Verhältnisse für Wintersportler ungünstig.

(SDA/AP)

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