Schneeball-Unfall: Schüler nicht bestraft
Aktualisiert

Schneeball-Unfall: Schüler nicht bestraft

Ein 19-jähriger Schüler, der mit Schneebällen einen Unfall auf der Autobahn verursacht hatte, ist vom Bezirksgericht Zürich freigesprochen worden.

Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass Dritte die Tat begangen haben, heisst es in einem gestern veröffentlichten Urteil. Zusammen mit einem Kollegen ging der Schüler im März letzten Jahres auf eine Autobahnbrücke bei Zürich-Altstetten.

Gemäss Anklage der Staatsanwaltschaft warfen die beiden rund zehn grosse Schneebälle auf die Fahrbahn. Einer der Bälle schlug wie eine Eisbombe auf die Frontscheibe eines Sattelschleppers und beschädigte diese massiv. Der Chauffeur erschrak, der hintere Teil des Fahrzeugs geriet ins Schleudern, was zu Schäden an der Ladung führte. Weil ein unabhängiger Zeuge und der geschädigte Chauffeur aus Sicht des Gerichts widersprüchliche Aussagen machten, wurde der Schüler freigesprochen.

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