Grossbritannien: Schneechaos statt Frühlingssonne
Aktualisiert

GrossbritannienSchneechaos statt Frühlingssonne

Eigentlich müsste schon Frühlingsstimmung herrschen, doch Schottland und Nordirland versinken derzeit im Schnee.

Auto stecken bei Londonderry in Nordirland im Schnee fest.

Auto stecken bei Londonderry in Nordirland im Schnee fest.

Die Wetterverhältnisse seien «schrecklich», sagte eine Sprecherin der schottischen Polizei. Am Mittwoch waren bis zu 48 000 Haushalte in Nordirland und weitere 15 000 in Schottland ohne Strom, berichtete der Sender BBC.

Seit Dienstag mussten rund 300 Menschen aus ihren Autos gerettet werden, mit denen sie steckengeblieben waren. Am Mittwochmorgen rutschte ein Schulbus mit 39 Kindern und sechs Erwachsenen an Bord in der Nähe der schottischen Stadt Biggar im Schnee eine Böschung hinunter. Eine 17-jährige Schülerin kam bei dem Unfall ums Leben.

Zwölf weitere Menschen wurden nach Polizeiangaben verletzt, vier von ihnen schwer. Die Unfallursache war zunächst unklar, der Schnee habe aber «eine Rolle gespielt», erklärte die Polizei. Bereits am Dienstag hatte es heftigen Regen, Stürme und Schnee gegeben. Besseres Wetter war zunächst nicht in Sicht. (sda/dapd)

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