Schneeschuhläufer in Lebensgefahr
Aktualisiert

Schneeschuhläufer in Lebensgefahr

Während Stunden schwebte ein 42-jähriger Zürcher Schneeschuhläufer in Lebensgefahr.

Der Mann wurde am Sonntagmorgen auf seiner Tour im Muotatal von den grossen Neuschneemengen überrascht. Trotz Karte und Kompass kam er vom Weg ab und verlor einen seiner Schneeschuhe. Schliesslich blieb er völlig übermüdet bis zum Bauch im Neuschnee stecken. Mit seinem Handy rief er gegen 22.30 Uhr um Hilfe. Die 14-köpfige Rettungstruppe fand den unterkühlten Mann am nächsten Morgen kurz vor 3 Uhr.

«In der Zwischenzeit wurde er mit regelmässigen Anrufen auf sein Handy wachgehalten», so Florian Grossmann, Sprecher der Schwyzer Kantonspolizei. Bis zum Tagesanbruch entfachten die Retter ein wärmendes Feuer. Nach fast 24 Stunden in der Kälte konnte der Mann von der Rega geborgen und ins Spital geflogen werden.

(san)

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