Aktualisiert 05.08.2008 11:12

SchwimmenSchnorchel-Training für Olympia-Gold

Eamon Sullivan gilt als einer der Topfavoriten auf Gold bei den Olympischen Spielen. Der Spezialist über kurze Freistildisziplinen ging beim Training in Peking mit einem Schnorchel ins Wasser - nichts Ungewöhnliches.

von
Reto Fehr

Es sieht witzig aus, wie Sullivan den Schnorchel vor seinem Gesicht mit einem Stirnband befestigt trägt. Die rote Schwimmbrille darunter macht das ganze auch nicht gerade modischer. Doch wichtig ist für den Spitzenschwimmer: Es soll Erfolg bringen.

Durch den Schnorchel muss Sullivan beim Training nicht immer wieder mit einer seitlichen Kopfbewegung Luft holen, sondern kann ruhiger im Wasser liegen und sich auf die Armbewegungen konzentrieren. Der Schnorchel geht nicht seitlich in die Höhe, weil dieser dort durch den Wasserdruck unruhig wäre. «Trainings mit Schnorchel sind nichts Ungewöhnliches. Auch wir machen vieles mit Schnorchel», erklärt Lorenz Liechti vom Schweizerischen Schwimmverband auf Anfrage von 20 Minuten Online.

Sullivan gerät aber nicht nur durch die aktuellen Bilder und seine unbestrittene Klasse in den Medienfokus. Wenige Tage vor den Olympischen Spielen trennte er sich von seiner Freundin Stephanie Rice, welche ebenfalls als Schwimmerin für Australien in Peking startet. «The Australian» berichtet, dass die Trennung der australischen Antwort auf Posh und Becks über das soziale Netzwerk Facebook bekannt wurde. Keine optimale Vorbereitung auf ein Grossereignis wie die Olympischen Spiele.

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