Aktualisiert 03.05.2006 19:36

InterviewSchnyder: «Fast wären die Arctic Monkeys gekommen»

Heute beginnt im Zürcher Schiffbau bereits zum neunten Mal das Musikfestival M4Music. 20 Minuten sprach mit dem Festivalleiter Philipp Schnyder.

Hallo Philipp, was unterscheidet das M4Music von anderen Schweizer Festivals?

Philipp Schnyder: Erstens ist es ein offener Treffpunkt für alle. Man kann hier wichtige Kontakte knüpfen. Zweitens ist es ein zweisprachiges Festival, wir machen alles in Französisch und Deutsch.

Ihr habt erneut die Location gewechselt. Wollte das Toni-Areal euch nicht mehr?

Schnyder: Der Elan in der Beziehung ging zwar verloren, aber wir trennten uns in Frieden. Ausserdem empfanden viele Zuschauer das Toni-Areal als zu weitläufig. Nun ist alles wieder konzentrierter.

Fakt ist, dass letztes Jahr nicht alles optimal lief. Es kamen nicht sehr viele Leute ...

Schnyder: Wir waren teilweise enttäuscht, haben aber aus den Fehlern viel gelernt und sind jetzt vorbereitet.

Widerspiegelt euer Line-up tatsächlich den Musiktrend? Ausser den Turntablerocker und The Young Gods sind keine wirklich grossen Namen dabei.

Schnyder: Unser Konzept ist nicht, dass wir gigantische Headliner engagieren. Wir wollen den Schweizer Künstlern eine Plattform bieten. Ausserdem hätten wir beinahe die Arctic Monkeys verpflichten können.

Wieso kam das nicht zustande?

Schnyder: Die Arctic Monkeys sind so rasant berühmt geworden, dass sie mittlerweile grössere Pläne haben. Aber du siehst, wir haben einen guten Riecher.

David Cappellini

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