Ukraine-Krieg: Schock-Video kursiert im Netz – Russe kastriert ukrainischen Kriegsgefangenen

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Ukraine-KriegSchock-Video kursiert im Netz – Russe kastriert ukrainischen Kriegsgefangenen

In den sozialen Netzwerken ist ein Video aufgetaucht, das ein Kriegsverbrechen von russischen Soldaten zeigen soll. Ein ukrainischer Kriegsgefangener wird mit einem Cuttermesser kastriert.

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Ein Video in den sozialen Medien zeigt das barbarische Kriegsverbrechen.

Ein Video in den sozialen Medien zeigt das barbarische Kriegsverbrechen.

Beim Täter soll es sich um den Soldaten Vitaly Valeryevich Aroshanov handeln.

Beim Täter soll es sich um den Soldaten Vitaly Valeryevich Aroshanov handeln.

Er stammt aus der russischen Teilrepublik Kalmückien.

Er stammt aus der russischen Teilrepublik Kalmückien.

Darum gehts

  • In der besetzen Stadt Sjewjerodonezk soll ein russischer Soldat einen Kriegsgefangen kastriert haben.

  • Ein Video der Gräueltat kursiert im Internet.

  • Der Täter wurde bereits identifiziert.

Ein Video in den sozialen Medien sorgt derzeit für Entsetzen. Zu sehen ist, wie ein russischer Soldat einen ukrainischen Kriegsgefangenen mit einem Cuttermesser kastriert. Der Gefangene ist bei vollem Bewusstsein, seine Hände sind auf dem Rücken gefesselt. Auf dem Video sind weitere russische Soldaten zu sehen. 

Aric Toler vom internationalen Recherchekollektiv «Bellingcat» hat gegenüber der britischen «Times» (Bezahlartikel) die Echtheit des Videos bestätigt. Das Video soll in der besetzten Stadt Sjewjerodonezk  im Osten der Ukraine gedreht worden sein. 

Charakteristischer Hut verrät Täter

Der Täter wurde offenbar bereits identifiziert. Es soll sich um den Soldaten Vitaly Valeryevich Aroshanov aus der russischen Teilrepublik Kalmückien am Kaspischen Meer handeln. Aroshanov trägt auf dem Video einen charakteristischen Hut und ein Armband. Im Juni wurde Aroshanov von der russischen Nachrichtenagentur Ria Novosti im Asow-Stahlwerk in Sjewjerodonezk gefilmt.  Er soll einer Tschetschenischen Einheit von «Putins Bluthund» Ramsan Kadyrow angehören.

Offiziell hat sich bislang weder die ukrainische noch die russische Seite zu dem Video geäussert. Beide Länder werfen sich regelmässig vor, Gefangene zu foltern.

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Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

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(fur)

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