Wien: Schockvideo zeigt, wie eine Frau die Gedenkstätte für die tote Ärztin verwüstet

Aktualisiert

WienSchockvideo zeigt, wie eine Frau die Gedenkstätte für die tote Ärztin verwüstet

Ein Video zeigt, wie eine Frau die Gedenkstätte für die verstorbene Lisa-Marie Kellermayr am Wiener Stephansdom verwüstet. Die Ärztin war monatelang von Impfgegnern bedroht worden. 

Dieses Schockvideo hat ein «Heute»-Leser aufgenommen.

News-Scout/Heute.at

Darum gehts

  • In Wien ist eine Gedenkstätte für Lisa-Marie Kellermayr errichtet worden.

  • Eine Frau hat die Gedenkstätte nun verwüstet, wie eine Videoaufnahme zeigt.

  • Die verstorbene Ärztin aus Oberösterreich war monatelang bedroht worden.

Der Tod der oberösterreichischen Ärztin Lisa-Marie Kellermayr liegt nun einige Tage zurück, doch er schlägt nach wie vor hohe Wellen. Am Montag versammelten sich Tausende Menschen vor dem Wiener Stephansdom, um eine Mahnwache ihr zu Ehren abzuhalten. Seitdem zieren Dutzende Grabkerzen, Botschaften und Blumen die Gedenkstätte am Wiener Stephansdom.

Ein «Heute»-Leser war am Samstag gegen sechs Uhr morgens auf dem Stephansplatz unterwegs, um Fotos von der leeren Innenstadt zu machen. Vor seinen Augen nahm plötzlich eine unbekannte Frau Anlauf und trat wild auf die aufgestellten Kerzen ein und verwüstete so die Gedenkstätte. «Ausser mir waren noch zwei andere Menschen da, wir waren alle einfach nur schockiert», berichtet er. Nach ihrem Vandalenakt sei die Frau unerkannt geflüchtet. Laut dem «Heute»-Leser sei sie von niemandem konfrontiert worden.

Die Ärztin wurde monatelang bedroht

Lisa-Maria Kellermayr war monatelang Opfer von Cybermobbing und wurde von Impfgegnern und Impfgegnerinnen bedroht. Die 36-Jährige nahm sich schliesslich das Leben. «Umso trauriger ist es zu sehen, wie respektlos sich manche Menschen nach ihrem Tod benehmen», so der Wiener, der die Videoaufnahme gemacht hat.

Kellermayr war monatelange bedroht worden und nahm sich im Alter von 36 Jahren das Leben.

Kellermayr war monatelange bedroht worden und nahm sich im Alter von 36 Jahren das Leben.

Twitter/ Dr. Lisa-Maria Kellermayr

Die Polizei ermittelt im Fall Kellermayr gegen einen 59-jährigen Verdächtigen aus Bayern, der die Oberösterreicherin bedroht haben soll. Es gilt die Unschuldsvermutung. Die Medizinerin hatte über längere Zeit Polizeischutz erhalten, nach eigenen Angaben aber auch selbst rund 100’000 Euro für Schutzmassnahmen ausgegeben.

Hast du oder hat jemand, den du kennst, Suizidgedanken? Oder hast du jemanden durch Suizid verloren?

Hier findest du Hilfe:

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

Pro Mente Sana, Tel. 0848 800 858

Seelsorge.net, Angebot der reformierten und katholischen Kirchen

Muslimische Seelsorge, Tel. 043 205 21 29

Jüdische Fürsorge, info@vsjf.ch

Angehörige.ch, Beratung und Anlaufstellen



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(Heute.at/job)

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