Fasnachtsfood: «Schön zart und nicht so fettig»
Aktualisiert

Fasnachtsfood«Schön zart und nicht so fettig»

Auf kulinarischem Streifzug quer durch die Essensstände mit dem Basler Gourmet -minu: Er würdigt Vielfalt, Qualität und faire Preise.

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lua/hu

(Kamera: M. Gilliand/ Schnitt: P. Rüegg)

Aus -minus Hand tropft es und er strahlt: Bei der Tour durch die Innenstadt von Wurstgrill bis zu Käässchnittestand ist er vor der Hauptpost gelandet und beisst genüsslich in eines von Trudis Haggfleisch-Kiechli. «Mmmmh... knusprig. Und schön saftig. Also für sechs Franken gibt es an so einer Frikadelle nichts auszusetzen», so der stadtbekannte Feinschmecker, der im Minutentakt von Bekannten und Fans gegrüsst wird. Während der Fasnacht logiert er im Hotel Trois Rois und verpflegt sich sonst eher in der dortigen Brasserie als an den Essensständen. Das Angebot und die moderaten Preise überraschen ihn positiv: Sowohl für den Klöpfer aus Bio-Fleisch bei Jenzer als auch für die Kalbsläberli bei Seppe-Toni vor dem Hotel Basel ist er voll des Lobes. «Während des Essens kriegst du zudem die volle Ladung Fasnacht zum Zusehen und -hören dazu, das ist doch toll!», so der TV-Koch.

Sein Geheimtipp in Sachen Fasnachts-Streetfood sind die Käseschnitten auf dem Rümelinsplatz: «Schön zart und nicht so fettig», sagt er. Nicht ganz so gut kommen die Käässtange bei ihm an – zwar sei der Käse gut gewürzt, aber im Baguette sei zu wenig davon. Trudi muss er zum Schluss noch nach dem Frikadellen-Rezept fragen: «Na, das ist natürlich von dir!», lacht sie.

Morgestraich in Basel
11:11 Fasnacht Vogelperspektive HIRSCHENPLATZ

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