Schöne Menschen bekommen Töchter, schlaue Jungs
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Schöne Menschen bekommen Töchter, schlaue Jungs

Schöne Menschen bekommen laut einer britischen Studie eher Töchter als Söhne. Bei sehr attraktiven Menschen soll die Wahrscheinlichkeit, dass ihr erstes Kind eine Tochter ist, um 36 Prozent höher sein als die Geburt eines Sohnes.

Als Grund sähen die Forscher «unterschiedliche Evolutionsstrategien», zitierte der «Daily Telegraph» am Montag aus einer Studie der London School of Economics. So neigten Eltern dazu, ein Baby des Geschlechts zu zeugen, das am besten von ihren eigenen Merkmalen profitiert.

Den Autoren zufolge bekommen aggressive, eher wissenschaftlich orientierte Eltern eher Jungen, schöne Eltern eher Mädchen. Die Jungs könnten so ihr Erbe nutzen, um durch schlaue Strategien eine Partnerin zu finden, während die schönen Mädchen freie Auswahl aus dem Genpool haben und stärker von ihrem Aussehen profitieren könnten als Jungen.

«Das sind vielleicht Stereotypen, aber es sind auch Fakten», kommentierte der Leiter der Studie, Satoshi Kanazawa, die Ergebnisse. «Wir haben gezeigt, dass schöne Eltern mehr Töchter bekommen als hässliche Eltern, denn Attraktivität ist erblich und Töchter haben mehr davon als Söhne.»

Untersucht wurden für die Studie junge US-Bürgerinnen und- Bürger, deren Grösse, Gewicht und geschätztes Alter als Faktoren dienten, um ihre Attraktivität festzustellen.

(sda)

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